Team-wm: deutsche darts-hoffnungen scheitern am starken holland!

Frankfurt – Die Hoffnungen deutscher Darts-Fans sind im Viertelfinale der Team-Weltmeisterschaft in Frankfurt jäh geplatzt. Schindler und Pietreczko verlorengegen das vermeintlich unschlagbare niederländische Duo van Gerwen und van Veen mit 4:8. Ein bitterer Rückschlag für das deutsche Team, das im Vorjahr noch bis ins Halbfinale vorgestoßen war.

Der frühe rückschlag und van gervis aufholjagd

Der frühe rückschlag und van gervis aufholjagd

Das deutsche Duo startete überraschend stark in die Partie und ging durch zwei schnelle Legs mit 2:0 in Führung. Doch dann übernahm Michael van Gerwen, der dreimalige Weltmeister, die Kontrolle über das Spiel. Mit präzisen Würfen und einer beeindruckenden Leistung konterte er und brachte sein Team mit 4:3 in Führung. Die deutsche Antwort blieb aus.

Die Zuschauer in der Frankfurter Eissporthalle hatten sich einiges erhofft, besonders nachdem das Team in der Gruppenphase noch glänzende Erfolge gegen die Philippinen und Neuseeland gefeiert hatte. Auch der Sieg über Tschechien in der Runde der besten acht hatte die Stimmung angeheizt. Doch gegen die Niederländer war es dem deutschen Duo nicht vergönnt, an die vorherigen Leistungen anzuknüpfen.

Ein Vergleich zum Vorjahr: Letztes Jahr hatte das deutsche Team eine Sensation erlebt und sogar Luke Littler und Luke Humphries aus England ausgeschaltet. Das Halbfinale war damals ein echter Überraschungserfolg. Dieses Jahr scheinen die Sterne jedoch nicht so günstig zu stehen.

Die Niederländer, angeführt von van Gerwen, präsentierten sich als das klar überlegene Team und demonstrierten eindrucksvoll ihre Klasse. Die deutsche Defensive war anfällig, und die Angriffsbemühungen blieben unzureichend. Van Veen unterstützte seinen Kapitän mit konstantem Niveau und sorgte für eine solide Basis.

Die Frage, wie es nun für das deutsche Darts-Team weitergeht, bleibt offen. Der Blick richtet sich nun auf die kommenden Turniere, in denen die Spieler zeigen müssen, dass sie aus dieser Enttäuschung lernen und gestärkt hervorgehen.