Völler packt vor wm-auftakt aus: „morgens um halb 9 schon spaghetti!

Die Vorbereitung auf das WM-Auftaktspiel gegen Curaçao läuft auf Hochtouren – und Bundestrainer Rudi Völler hat bei MagentaSport ungewöhnliche Einblicke in die Routinen des Teams gewährt. Es geht um mehr als nur Taktik und Kondition: Die frühe Anstoßzeit in Houston, Texas (12 Uhr Ortszeit), stellt die Spieler vor eine besondere Herausforderung.

Die ungewohnte uhrzeit und die kulinarischen konsequenzen

Die ungewohnte uhrzeit und die kulinarischen konsequenzen

„Es ist wirklich Neuland“, gestand der DFB-Sportdirektor im Interview. Viele der Nationalspieler sind die frühe Stunde nicht gewohnt, doch Völler betonte, dass die Mannschaft sich gut darauf eingestellt habe. Die Folge? Ein ungewöhnlicher Speiseplan. „Da muss man morgens um halb 9 schon ein paar Spaghetti reinziehen – das ist natürlich nicht jedermanns Sache“, scherzte er.

Völler selbst gab zu, dass er persönlich einen Espresso bevorzugt habe, „das darf ich aber machen“. Doch er machte deutlich, dass die Spieler ihre Pflicht erfüllten und sich ausreichend zur Stärkung einnahmen, um die anstrengenden 90 Minuten auf dem Platz bewältigen zu können. „Das sind Vollprofis, die wissen, was auf dem Spiel steht. Und das haben sie jetzt richtig gut gemacht.“

Thomas Müller äußerte sich ebenfalls in der TV-Übertragung und machte deutlich, dass ihm eine bestimmte Frage missfiel, was die angespannte Atmosphäre vor dem Turnier unterstreicht. Die Reaktion des TV-Experten Jürgen Klopp, der nach Völlers humorvollen Bemerkungen laut lachte, zeugt von einer entspannten Stimmung im Team, trotz der sportlichen Herausforderungen.

Die frühen Spaghetti und die ungewohnte Anstoßzeit mögen für einige eine ungewohnte Erfahrung sein, doch die Professionalität des deutschen Teams scheint auch in dieser Hinsicht zu überzeugen. Die Vorzeichen für den WM-Auftakt sind also gut – zumindest kulinarisch.