Struff kämpft sich bei wimbledon durch einen fünf-satz-thriller!

Ein furioser Auftakt, ein dramatischer Tiebreak, und ein packender Entscheidungssatz – Jan-Lennard Struff hat sich bei Wimbledon einmal mehr einen hart erkämpften Sieg gegönnt. Der Warsteiner bezwang den Argentinier Sebastián Báez mit 6:1, 7:6 (7:4), 4:6, 2:6, 7:5 und steht damit zum dritten Mal in Folge in der zweiten Runde des prestigeträchtigen Rasenturniers.

Der frühe vorsprung und die zwischenzeitliche aufgabe

Struff startete fulminant ins Match und nahm seinem jungen Kontrahenten von Beginn an die Duelle. Der erste Satz war ihm ein leichtes, der zweite Satz ging hart umkämpft im Tiebreak an den Deutschen. Doch Báez zeigte sich unbeeindruckt und konterte im weiteren Verlauf des Spiels. Zwei Sätze gingen an den Argentinier, was Struff vor eine schwere Aufgabe stellte.

Die Church Road kennt Struff mittlerweile gut. Im Vorjahr erreichte er die dritte Runde, bevor er dem damals unaufhaltsamen Carlos Alcaraz zum Opfer fiel. Der Spanier fehlt dieses Jahr verletzungsbedingt, was für Struff natürlich eine Erleichterung darstellt.

Die nerven behalten und das momentum zurückgewinnen

Die nerven behalten und das momentum zurückgewinnen

Mit dem Rücken zur Wand kämpfte sich Struff zurück ins Spiel. Der fünfte Satz war ein Nervenspiel, in dem beide Spieler alles gaben. Doch letztlich gelang es Struff, das Momentum wieder auf seine Seite zu ziehen und den Sieg zu perfektionieren. Ein hart erkämpfter Erfolg!

Neben Struff wollen auch Alexander Zverev, Yannick Hanfmann und Daniel Altmaier ihre Auftakthürden am Dienstag überwinden. Zverev trifft auf den Belgier Alexander Blockx, Hanfmann auf Giovanni Mpetshi Perricard und Altmaier auf Alex Molcan. Das deutsche Tennis hat also alle Trümpfe in der Hand.