Struff kämpft sich zum sieg – sinner hadert mit rasen

Hamburg – Jan-Lennard Struff hat sich bei Wimbledon einenhart erkämpften Sieg gegen den Argentinier Sebastián Báez gesichert. Nach zwischenzeitlichen Schwierigkeiten fand der Warsteiner seinen Rhythmus wieder und steht verdient in der zweiten Runde. Doch das Match offenbarte auch, dass der Rasen in Wimbledon ihm noch einige Rätsel aufgibt.

Kecmanovic bremst sinner aus

Kecmanovic bremst sinner aus

Jannik Sinner, als Nummer 1 der Welt gefordert, musste sich gegen Miomir Kecmanovic bis in den fünften Satz kämpfen. Der Südtiroler wirkte nicht immer sicher und deutete an, dass er noch an die Rasenbedingungen gewöhnen muss. Ein klarer Beweis dafür, dass auch Top-Stars bei Wimbledon nicht automatisch einen einfachen Weg in die nächste Runde haben.

Tatjana Maria sorgt für Überraschungen! Die geborene Silvana Lippe zeigte gegen Yulia Putintseva eine beeindruckende Vorstellung und nutzte die unorthodoxen Stärken ihres Spiels geschickt aus. Putintseva wirkte frustriert und fand keine Antwort auf Marias Slice-Spiel. Ein starkes Signal für die deutsche Tennis-Hoffnung.

Doch es gab auch einen bitteren Moment: Maya Chwalinska musste ihr Match gegen Mananchaya Sawangkaew aufgrund eines Ermüdungsbruchs im Knöchel aufgeben. Ein herber Rückschlag für die Französin, die in Paris sensationell das Finale erreicht hatte.

Rafael Jodar, das spanische Tennis-Juwel, präsentierte sich ebenfalls in Topform und bezwang Felix Gill souverän. Der Aufstieg des jungen Spaniers scheint unaufhaltsam. Seine Fhrt durch das Tennis-Ranking ist beeindruckend und lässt auf eine vielversprechende Zukunft hoffen.

Die Wimbledon-Woche nimmt Fahrt auf. Es bleibt spannend, wer sich in der Gunst der Londoner Zuschauer beweisen kann.