Zverev bereit für cobolli-finale: „ich könnte schon wieder spielen“
Hamburg – Alexander Zverev hat der French Open Einzug bereitet und dabei eine Ansage gemacht, die im Tennis-Zirkel für Gesprächsstoff sorgt. Nach seinem hart erkämpften Halbfinaleinzug gegen Jakub Mensik präsentierte sich der Hamburger überraschend entspannt – und ließ durchblicken, dass er körperlich alles andere als am Limit agiert hat.

Ein kampfloser vorteil für cobolli? zverev zweifelt
Die Absage von Matteo Arnaldi, der aufgrund eines Virus kurzfristig aus dem Halbfinale ausfiel, sorgte für eine kuriose Situation. Cobolli profitierte von der Schicht im Wettbewerb. Zverev zeigte sich zwar verständnisvoll gegenüber seinem italienischen Bezwinger, relativierte aber dessen Vorteil: „Nicht wirklich. Ich fühle mich gut, hatte keine extrem langen Matches. Ehrlich gesagt, könnte ich jetzt schon wieder spielen.“ Das ist eine Kampfansage vor dem Finale, die dem jungen Italiener Feuer untermachen sollte.
Die Partie gegen Mensik war zwar anstrengend – drei Stunden kämpften die Athleten – doch Zverev wirkte danach alles andere als erschöpft. Vielmehr schien er seine Kräfte einzuteilen und sich optimal auf das Finale vorzubereiten. Er weiß, dass Cobolli ein taffer Gegner wird, aber Zverev fokussiert sich auf das Wesentliche: „Ich habe mich auf meine Sachen konzentriert. Und das werde ich auch weiterhin tun.“
Die Absage von Arnaldi, der sich kurz vor dem Halbfinale einer Grippe hingeben musste, ist sicherlich kein idealer Beginn. Aber Zverev betonte, dass er die Situation verstehe. „Wir sind alle nur Menschen. So etwas passiert“, so der Olympiasieger.
Das Finale gegen Cobolli verspricht ein spannungsgeladenes Duell zu werden. Zverev ist der Favorit, doch Cobolli hat bereits bewiesen, dass er mithalten kann. Es bleibt abzuwarten, ob der Deutsche seinen ersten Grand-Slam-Titel gewinnen kann. Die Zuschauer dürfen ein hochklassiges Tennis-Spektakel erwarten, das live auf Eurosport und HBO Max übertragen wird.
