Angelino kämpft um neues kapitel in rom – trauer um manara
Ein Jahr der Enttäuschung und Rückschläge für Angelino in Rom. Der Linksverteidiger, einst eine feste Größe in der Giallorossi-Abwehr, steht vor einer ungewissen Zukunft. Nach einer schweren Verletzung und dem damit verbundenen Verlust von über fünf Kilogramm kämpft er nun darum, Trainer Gian Piero Gasperini von seinen Qualitäten zu überzeugen.
Der steinige weg zurück in die startelf
Angelino erlebte eine Saison zum Vergessen. Nur in den ersten beiden Monaten gelang es ihm, sich als Stammspieler zu etablieren. Danach folgte die bittere Verletzung, die ihn für den Großteil der Saison außer Gefecht setzte. Ein langsamer und schmerzhafter Heilungsprozess ließ ihm kaum die Chance, seine Form wiederzufinden. Die wenigen Einsatzminuten, die er bestreiten durfte, reichten kaum aus, um an die Leistungen anzuknüpfen, die ihn einst so beliebt bei den Römern machten.
Doch der Spanier gibt nicht auf. Er wird im Sommer vorstellig sein und Gasperini zeigen, was er kann. Die Konkurrenz ist groß, aber Angelino ist entschlossen, um seinen Platz zu kämpfen. Ein Wechsel in die Heimat, wo beispielsweise Espanyol bereits Interesse an ihm bekundet hatte, scheint derzeit keine Option. Er will sich in Rom durchsetzen und seine Karriere wieder ankurbeln.

Tiefer schmerz: der verlust von massimo manara
Neben Angelinos persönlicher Herausforderung überschattete eine traurige Nachricht den Verein. Massimo Manara, der ehemalige Leiter des medizinischen Bereichs der Roma, verstarb im Alter von 63 Jahren. „Ein vorbildlicher Fachmann und Mensch von großem Format. Wir sind tief betrübt“, so die offizielle Mitteilung des Vereins. Manara, der zwischen 2019 und 2024 für die Roma tätig war und anschließend zur Sampdoria wechselte, hinterlässt eine große Lücke. Sein Engagement und sein Fachwissen werden schmerzlich vermisst.
Die kommende Zeit wird entscheidend für Angelino sein. Er muss Gasperini von seinem Potenzial überzeugen und beweisen, dass er trotz der schwierigen Vergangenheit wieder zu alter Stärke finden kann. Ob er dies schaffen wird, bleibt abzuwarten. Fest steht jedoch, dass der Kampf um seinen Platz in der Roma-Abwehr für ihn persönlich und für den Verein von großer Bedeutung ist.
