Juventus jagt sorloth: spallettis rache wird zum coup?

Torino – Ein Jahr ist vergangen, seit der Schock in Oslo die italienische Nationalmannschaft heimsuchte. Nun könnte sich der bittere Moment in einen spektakulären Transfer verwandeln: Die Juventus Turin hat ihre Fühler nach Alexander Sorloth vom Atlético Madrid ausgestreckt. Ein Deal, der nicht nur sportlich, sondern auch emotional aufgeladen ist.

Spalletti will vergeltung – und einen neuen torjäger

Spalletti will vergeltung – und einen neuen torjäger

Luciano Spalletti, der damals das Scheitern gegen Norwegen miterleben musste, scheint nun die Gelegenheit zu nutzen, um alte Wunden zu lecken. Nach dem Aus von Dusan Vlahovic, dessen Vertragsverlängerung scheitern dürfte, sucht die Juve fieberhaft nach einem neuen Stoßstürmer. Sorloth, der damals mit seinem Treffer für Norwegen die Gemüter erregte, steht dabei ganz oben auf der Liste.

Die Verhandlungen laufen auf Hochtouren. Laut unseren Informationen ist ein Vier-Jahres-Vertrag mit einem Gehalt von vier Millionen Euro plus Boni bereits in trockenen Tüchern. Ein Deal, der die Abwehrreihen Europas vor eine neue Herausforderung stellen könnte.

Doch es gibt eine entscheidende Bedingung: Atlético Madrid muss ebenfalls zufrieden gestellt werden. Die Verantwortlichen um Diego Simeone scheinen offen für einen Wechsel, insbesondere da Sorloth in der vergangenen Saison mit 20 Treffern trotz fehlender Stammelf-Position überzeugte. Die Summe von 30 Millionen Euro plus Boni wird zwar als durchaus angemessen angesehen, doch die Frage, ob Nico Gonzalez, der talentierte argentinische Mittelfeldspieler, im Tauschgeschäft in die Waagschale geworfen werden kann, steht noch aus.

Die Verhandlungen zwischen Turin und Madrid sind in vollem Gange. Die Summe von 25 bis 27 Millionen Euro für Nico Gonzalez könnte den entscheidenden Ausschlag geben. Es ist ein Tanz auf dem Vulkan, bei dem beide Seiten versuchen, das bessere Geschäft auszuhandeln. Nico hat Juventus bereits mitgeteilt, dass er nach dem WM-Turnier nicht nach Turin wechseln wird, was die Verhandlungen zusätzlich kompliziert.

Sorloth hingegen zeigt sich kühl und diplomatisch. Seine Karriere führte ihn bereits durch zahlreiche europäische Länder, und ein weiterer Abstecher nach Italien wäre für ihn kein Problem. Die Frage ist, ob die Juventus bereit ist, den geforderten Preis zu zahlen, um den Norweger unter Vertrag zu nehmen.

Spalletti, der Vlahovic bereits verabschiedet hat, benötigt dringend zwei erfahrene Stürmer. Sorloth, der ihn in Oslo das erste Mal auf dem Zettel hatte, überzeugt den Coach mit seiner Physis und Vielseitigkeit – ein Stürmer, der sowohl als alleiniger Mittelstürmer als auch in der Doppelspitze brillieren kann. Ein Spieler, der die Mannschaft verstärken und die Fans begeistern könnte.

Neben Sorloth hält die Juventus auch die Fühler nach Randal Kolo Muani vom Paris Saint-Germain ausstrecken. Der Franzose, den Spalletti bereits aus seiner Zeit beim SSC Neapel kennt, könnte ebenfalls eine wertvolle Verstärkung für die Offensive sein. Die Verhandlungen mit dem PSG gestalten sich allerdings schwierig, da der Verein an seinem Top-Stürmer festhalten will.

Die kommenden Tage werden entscheidend sein. Ob die Juventus es schafft, Sorloth und möglicherweise auch Kolo Muani zu verpflichten, bleibt abzuwarten. Fest steht: Der italienische Fußballrekordmeister ist auf der Suche nach neuen Stars, um die kommende Saison zu rocken.