Zermatt feiert comeback: weltcup-abfahrt am matterhorn vor der tür!

Zermatt atmet auf: Nach jahrelangem Warten und verpassten Chancen steht die Rückkehr des Ski-Weltcups fest. Die Gemeinde hat einem neuen Abfahrtsprojekt am Gornergrat zugestimmt, was Franjo von Allmen und das gesamte Team von Swiss-Ski hoffentlich erleichtert. Die Kulisse des Matterhorns wird bald wieder für atemberaubende Rennen sorgen.

Ein historischer moment für den alpinen skisport

Ein historischer moment für den alpinen skisport

Die Entscheidung der Gemeindeversammlung am Dienstagabend war eindeutig: 159 Stimmen für die Anpassung des Nutzungsplans, nur vier dagegen und zwei Enthaltungen. Damit ist der Weg frei für eine neue Abfahrtsstrecke, die ab März 2028 zum Austragungsort eines Herren-Weltcup-Rennens werden soll. Der letzte Einspruch gegen das Projekt wurde zwischenzeitlich zurückgezogen, was die Zustimmung zusätzlich beschleunigte.

8300 Quadratmeter Wald müssen für den Bau der Strecke gerodet werden, eine Zahl, die sicherlich zu Diskussionen führen wird. Doch die Vorteile für Zermatt und den Schweizer Alpinismus überwiegen, so die Einschätzung der Verantwortlichen. Die Vereinbarung zwischen der Gemeinde Zermatt, Swiss-Ski und der FIS sieht jährliche Weltcup-Abfahrten im März vor, vorausgesetzt, die FIS gibt ihre finale Freigabe und alle organisatorischen Hürden werden genommen.

Zermatt blickt auf eine lange Tradition im Skisport zurück. Bis 1967 fanden hier internationale Rennen statt. Nun kehrt der Weltcup nach mehr als 60 Jahren zurück – ein Ereignis, das die Region wirtschaftlich und touristisch enorm beleben wird. Die geplatzten Rennen in den Jahren 2022 und 2023 aufgrund ungünstiger Wetterbedingungen sind in Vergessenheit geraten, denn mit der neuen Strecke am Gornergrat soll nun ein dauerhafter Anlauf für den alpinen Weltcup in Zermatt erfolgen. Die Vorfreude ist riesig, und die Athleten werden zweifellos die Herausforderung annehmen, auf einer der spektakulärsten Strecken der Welt um den Sieg zu kämpfen.

Die Verantwortlichen haben aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt und planen nun mit einer Infrastruktur, die auch bei schwierigen Wetterbedingungen zuverlässig funktioniert. Die Investition in die neue Strecke ist eine Investition in die Zukunft des alpinen Skisports und eine Hommage an die Schönheit und die Tradition des Matterhorns.