Sinner nach french open-drama: untersuchungen ohne befund!
Paris – Schock und Erleichterung für Jannik Sinner! Nach seinem dramatischen Zusammenbruch im Viertelfinale der French Open gegen Juan Manuel Cerúndolo gibt es gute Nachrichten für den Weltranglistenersten: Medizinische Untersuchungen ergaben keine Auffälligkeiten. Das bestätigte die italienische Sportzeitung „Corriere dello Sport“.
Die hitzige schlacht und der unerwartete kollaps
Die Partie gegen Cerúndolo in Paris verlief zunächst nach Plan. Sinner führte bereits komfortabel mit 6:3, 6:2 und 5:1, als plötzlich die Kräfte verließen. In einer atemberaubenden Wendung verlor er daraufhin 18 Punkte in Folge und musste eine medizinische Auszeit nehmen. Berichte sprechen von Übelkeit und Schwindel, bevor er die folgenden Sätze mit 5:7, 1:6 und 1:6 verlor.
Es war ein Szenario, das Tennis-Fans weltweit schockierte. Der Südtiroler, der als einer der Top-Favoriten für den Titel in Roland-Garros galt, brach förmlich zusammen. Die extreme Hitze spielte sicherlich eine Rolle, doch die genauen Ursachen blieben zunächst unklar.

Zurück in monte carlo: vorbereitung auf wimbledon
Bereits unmittelbar nach dem Ausscheiden hatte sich Sinner ersten Untersuchungen im medizinischen Zentrum von Juventus Turin unterzogen. Nun ist der 24-Jährige zurück in seiner Wahlheimat Monte Carlo, wo er sich auf den Rasenklassiker in Wimbledon (29. Juni bis 12. Juli) konzentriert. Ein weiteres Turnier vor Wimbledon ist nicht geplant.
Die Absage von Carlos Alcaraz und der frühe Aus des Titelverteidigers Alexander Zverev eröffneten der Konkurrenz neue Chancen. Zverev nutzte diese und sicherte sich seinen ersten Grand-Slam-Titel.
Doch für Sinner steht nun die Gesundheit im Vordergrund. Die Tatsache, dass die Untersuchungen keine schwerwiegenden Befunde ergaben, ist ein großer Erleichterung für ihn und sein Team. Er kann nun ungestört die Vorbereitung auf Wimbledon beginnen und seine Ambitionen auf Rasen in Angriff nehmen. Die Tenniswelt wird gespannt sein, ob der Weltranglistenerste in Wimbledon wieder in Topform auflaufen kann.
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