Yuito suzuki: vom joker zum schlüsselspieler – freiburgs aufstieg im dfb-pokal
Suzuki in topform: entscheidender impuls für freiburg
Yuito Suzuki befindet sich seit Wochen in beeindruckender Form, was sich eindrucksvoll beim Einzug in das DFB-Pokal-Halbfinale in Berlin zeigte. Der japanische Nationalspieler war im Spielgegen Hertha BSC auffällig, zeigte viel Einsatz und Kreativität im Offensivspiel. Obwohl er auch einen Fehler verursachte, der zum Ausgleichstreffer führte, überzeugte Suzuki mit zahlreichen guten Aktionen.

Müller als held, suzuki als motor
Die Auszeichnung als „Man of the Match“ ging zwar verdient an Torwart Michael Müller, der zwei Elfmeter parierte und den Sieg im Elfmeterschießen sicherstellte. Dennoch hätte sich Suzuki als Feldspieler diese Anerkennung verdient gehabt. Er war stets bemüht, das Spiel nach vorne zu treiben und bot sich mehrfach als Torschütze an.

Schusters lob und kritik
Trainer Julian Schuster zeigte sich zwar etwas verärgert über den Ballverlust, der zum Ausgleich führte („Es war sehr ärgerlich, dass er diesen Ballverlust hatte“), lobte aber insgesamt die Leistung des 24-Jährigen. Er hob besonders das Pressing, die Balleroberungen und die Bewegungsfreiheit zwischen den Linien hervor. Auch die Tatsache, dass Suzuki bereit war, beim Elfmeterschießen anzutreten, sei ein Zeichen seiner mentalen Stärke.

Ein wechsel mit auswirkung
Nach einem anfänglich schwierigen Start entwickelt sich der Sommer-Neuzugang immer mehr zu einem Unterschiedsspieler für den SC Freiburg. Überraschenderweise saß Suzuki im letzten Bundesligaspiel gegen Bremen zunächst auf der Bank. Schuster erklärte, dass er ihn eigentlich immer in der Startelf sehen würde, aber noch an einigen taktischen Anpassungen arbeite.

Suzuki als joker und starter
Gegen Werder Bremen bewies Suzuki, welche Qualität er auch als Einwechselspieler besitzt und welchen positiven Einfluss er auf das Spiel nehmen kann. Hätte ihn Marco Friedl in der 90. Minute nicht gefoult, hätte er wahrscheinlich alleine auf das Tor zugeprescht. In Berlin durfte er dann wieder von Beginn an spielen und übernahm auch Verantwortung beim Elfmeterschießen.

Schuster emotional nach dem sieg
Die Entscheidung, wer beim Elfmeterschießen antritt und in welcher Reihenfolge, sei nicht einfach gewesen. Schuster hätte sich gewünscht, dass Niklas Beste ebenfalls hätte antreten können, dieser war jedoch zu erschöpft. Nach dem dramatischen Sieg zeigte sich Schuster emotional und betonte die Bedeutung des Zusammenhalts in der Mannschaft. Er lobte das Torhüterteam und die Entwicklung von Noah Atubolu.

Müllers glück und schusters gänsehaut
Michael Müller hatte im Training bereits eine hohe Quote bei Elfmetern gehabt (50%), was ihm Vertrauen gab. Obwohl seine Leistung im Elfmeterschießen gegen Hertha nicht ganz so gut war wie im Training, reichte es dennoch zum Sieg. Schuster gab zu, dass er beim Elfmeterschießen „schon wieder Gänsehaut“ bekommen habe und betonte die Machtlosigkeit und den Druck, den ein Trainer in solchen Momenten empfindet.
Tabelle zur leistung von yuito suzuki (beispiel)
| Wettbewerb | Spiele | Tore | Vorlagen |
|---|---|---|---|
| Bundesliga | 15 | 3 | 2 |
| DFB-Pokal | 4 | 2 | 1 |
