Wm 2030: spanien beharrt auf finale – standort noch geheim!
Madrid – Der Countdown zur Fußball-Weltmeisterschaft 2030 läuft, und die Frage, wo das prestigeträchtige Finale ausgetragen wird, hält die Sportwelt in Atem. Während Spanien, Marokko und Portugal die Ausrichtung des Turniers teilen, gibt es eine deutliche Ansage aus Madrid: Spanien muss der Schauplatz des Endspiels sein, so die Sportministerin Milagros Tolón.
Die ministerin schweigt über den genauen austragungsort
Die Ankündigung Tolóns kam während einer Veranstaltung in Madrid. Sie betonte mehrfach, dass das Finale „unbedingt in Spanien“ stattfinden müsse, und versicherte, dass Regierung und sie selbst daran arbeiteten. Doch als sie nach dem genauen Standort – Madrid oder Barcelona – gefragt wurde, wich sie elegant aus. „Es muss in Spanien sein. Belassen wir es dabei, in Spanien“, erklärte sie, was die Spekulationen weiter anheizt.
Das erste WM-Turnier überhaupt fand 1930 in Uruguay statt, und dieses Jubiläum soll durch einige Spiele auf südamerikanischem Boden gewürdigt werden. Doch der Kern des Ereignisses soll in Europa stattfinden – und Spanien sieht sich offenbar in der Pole Position für das Finale. Die spanische Sportzeitung Marca hatte bereits im Vorjahr über die vermeintliche Zusage des Bernabéu-Stadions für das Endspiel berichtet, was die aktuelle Situation noch brisanter macht.
Warum zögert die Ministerin? Es gibt mehrere mögliche Gründe für Tolóns diplomatische Formulierung. Zum einen möchte sie die Stadt Barcelona nicht verärgern, zum anderen ist die endgültige Entscheidung über den Austragungsort des Finales noch nicht gefallen. „Es gibt noch zwei weitere Länder“, erinnerte sie in Madrid, „deshalb arbeite ich als Ministerin daran.“
Die Verhandlungen mit der FIFA scheinen in vollem Gange zu sein. Tolón kündigte an, sich „sehr bald“ mit Vertretern des Weltfußballverbands treffen zu wollen, um die Vorbereitungen für die WM zu besprechen. Es bleibt abzuwarten, ob Spanien seinen Wunsch durchsetzen kann und welches Stadion schließlich das Privileg erhält, das Finale auszurichten. Die Spannung steigt!

Keine polizei-eskorte für infantino in kanada
Neben der Standortfrage für das Finale gibt es auch eine überraschende Neuigkeit rund um die FIFA: Der FIFA-Präsident Gianni Infantino wird beim Kongress in Vancouver keine Polizei-Eskorte erhalten. Eine Entscheidung, die für viele unerwartet kam und Fragen aufwirft.
