Füchse berlin verpatzen viertelfinal-hinspiel in veszprem!
Ein bitterer Rückschlag für die Füchse Berlin: Im Viertelfinal-Hinspiel der Handball-Champions-League sind sie bei MKB Veszprem mit 34:35 knapp untergegangen. Nach einer vielversprechenden ersten Hälfte und einer deutlichen Führung kassierten die Berliner in der Schlussphase unnötige Gegentreffer und ließen den Sieg aus den Händen gleiten.

Gidsel glänzt, aber veszprem dreht das spiel
Die Partie in der Veszprem Arena war von Anfang an ein Handball-Fest. Mathias Gidsel präsentierte sich in Topform und erzielte bereits in den ersten zwölf Minuten vier Treffer. Auch Lasse Andersson steuerte achtmal zur Berliner Führung bei. Doch Veszprems Ivan Martinovic konterte mit einem spektakulären „Behind-the-Back“-Tor und hielt den Abstand. Die erste Hälfte endete mit einem knappen 20:17 für die Berliner, die ihre Offensivkraft unter Beweis stellten.
Die zweite Hälfte nahm jedoch eine unerwartete Wendung. Veszprem erhöhte den Druck und die Abwehr der Füchse wirkte zunehmend anfälliger. Mikael Appelgren, der Veszpremer Torwart, parierte zahlreiche Würfe. Acht Minuten vor Schluss gelang es den Ungarn erstmals, auszugleichen – ein Zeichen des Wandels im Spielverlauf. Der Druck wurde spürbar und die Füchse gerieten in einen Strudel aus Fehlern und vergebenen Chancen.
Tim Freihöfers glücklicher Treffer lässt Hoffnung aufkommen
Die Füchse Berlin haben zwar das Hinspiel verloren, doch die Hoffnung auf das Final Four in Köln ist noch nicht gänzlich geschwunden. Mit einem knappen Rückstand von einem Tor geht es in das Rückspiel am kommenden Mittwoch in Berlin. Der verwandelte Siebenmeter von Tim Freihöfer in letzter Sekunde, sieben Sekunden vor dem Abpfiff, zum 34:35-Ergebnis, lässt zumindest die Chance auf eine Wende aufleben.
Die Ausgangslage ist klar: Die Füchse müssen in Berlin alles auf eine Karte setzen und eine überzeugende Leistung abrufen, um sich das Ticket für das Final Four zu sichern. Ein Sieg mit zwei oder mehr Toren Differenz ist Pflicht, um das Ruder herumzureißen und den Traum vom Champions-League-Titel am Leben zu erhalten.
