Werder bremen in der krise: thiounes plan zur wende

Der sv werder bremen steckt tief im abstiegskampf

Die Lage beim SV Werder Bremen ist angespannt. Nach einer enttäuschenden Serie ohne Sieg steht der Verein unter großem Druck. Das kommende Nordderby gegen den FC St. Pauli am Sonntag um 17:30 Uhr ist daher von enormer Bedeutung. Für beide Teams geht es um wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg. Ein Sieg für St. Pauli würde die Bremer sogar in der Tabelle überholen.

Historische dominanz: werder gegen st. pauli

Historische dominanz: werder gegen st. pauli

Trotz der aktuellen sportlichen Krise kann Werder Bremen auf eine positive Bilanz gegen St. Pauli zurückblicken. Von den letzten zehn Bundesliga-Duellen konnte Werder neun für sich entscheiden. Insgesamt ist die Bremer Mannschaft seit 18 Spielen gegen den Nordrivalen ungeschlagen. Das erste Bundesliga-Spiel zwischen den Vereinen endete 1977 mit einem 3:1-Sieg für St. Pauli, doch danach dominierte Werder das Geschehen.

Achtung auswärts: bremens probleme auf fremdem platz

Achtung auswärts: bremens probleme auf fremdem platz

Besonders auswärts tut sich Werder Bremen schwer. Die Mannschaft hat keines der letzten neun Bundesliga-Gastspiele gewonnen. Drei Unentschieden stehen sechs Niederlagen gegenüber. Die letzten drei Auswärtsspiele gingen allesamt verloren, eine ähnliche Negativserie gab es zuletzt 2023 mit sieben Niederlagen in Folge. Eine deutliche Verbesserung ist hier dringend erforderlich.

Torgefahr: defizite im angriff beider teams

Torgefahr: defizite im angriff beider teams

Sowohl Werder Bremen als auch der FC St. Pauli haben in dieser Saison mit Torgefahr zu kämpfen. Nur Heidenheim hat noch weniger Tore erzielt als die Kiezkicker (20) und die Bremer (22). Werder zeigte zumindest spielerische Ansätze, denn 19 ihrer 22 Saisontore entstanden aus dem laufenden Spiel heraus. Bei St. Pauli sind es lediglich elf Tore.

Thioune ohne punkte: ein schwieriger start

Thioune ohne punkte: ein schwieriger start

Der neue Trainer Daniel Thioune hat bisher noch keinen Sieg mit Werder Bremen feiern können. Beide Spiele unter seiner Leitung gingen torlos verloren. Das ist ein ungünstiger Start, denn zuletzt im März 1978 starteten Fred Schulz und Rudi Assauer ebenfalls mit zwei Bundesliga-Niederlagen. Noch nie zuvor durfte ein Bremer Trainer in seinen ersten drei Bundesliga-Spielen kein Tor bejubeln.

Nordderby als wendepunkt?

Das Nordderby gegen St. Pauli bietet Werder Bremen die Chance, die Negativserie zu beenden und den dringend benötigten Punktgewinn zu erzielen. Ein Sieg wäre ein wichtiges Signal an die Mannschaft und die Fans. Daniel Thioune muss einen Weg finden, die Offensive zu entfesseln und die Defensive zu stabilisieren, um die Abstiegsgefahr abzuwenden. Die kommenden Spiele werden entscheidend sein.