Wembanyama zerstört charlotte, dončić lässt denver erzittern – die nba tobt

Victor Wembanyama schreibt Geschichte, bevor die meisten Menschen ihren Wecker stellen. Der 20-Jährige wirft Charlotte mit 26 Punkten, 11 Rebounds und fünf Blocks in die Schranken, San Antonio gewinnt 115:102 und schnappt sich den nächsten Stückchen Hoffnung im Rennen um Play-In. Die Liga schaut gebannt zu – nicht nur wegen der Zahlen, sondern wegen der Art und Weise, wie er sie produziert.

Dončić und jokić liefern sich ein duell auf messers schneide

In Los Angeles geht es eine Stunde länger. Luka Dončić und Nikola Jokić liefern sich ein Schlagabtausch, der selbst in der Highlight-Ära selten ist: 37 Punkte, 11 Assists, 10 Rebounds für den Slowenen; 34, 12, 14 für den Serben. Die Triple-Double-Show endet mit einem Step-Back-Jumper Dončić' zum 127:125 nach Verlängerung für die Lakers. Die Arena tobt, Denver bleibt trotzdem Spitzenreiter der West.

Die Clippers müssen die Nacht ohne Kawhi Leonard verarbeiten. Die Verdrehung seines linken Sprunggelenks fällt in dieselbe Partie, in der Sacramento aufkreuzt und mit 118:109 gewinnt. Die Kings schießen 46 % vom Dreier, Domantas Sabonis sammelt 22 Punkte und 20 Rebounds – ein Double-Double, das die Playoff-Ränge wieder durcheinanderwirbelt. Tyronn Lue reagiert mit knappen Lippen: „Wir müssen neu justieren, und zwar schnell.“

Miami verspielt 17-punkte-führung – orlando nutzt die panik

Miami verspielt 17-punkte-führung – orlando nutzt die panik

Ein 17-Punkte-Polster reicht Miami nicht. Orlando erzwingt in den letzten drei Minuten einen 14:2-Run, Wendell Carter Jr. trifft die entscheidende Drei zum 121:117. Die Heat kassieren die zweite Niederlage in Folge, während die Magic den Anschluss an die Play-In-Plätze wahren. Jimmy Butler wirft 35, verliert aber die letzten beiden Ballverluste – kleine Fehler, große Wirkung.

Boston behält bei Washington die Nerven, Atlanta überrollt Milwaukee trotz 40 Punkten von Giannis Antetokounmpo, und Philadelphia umgeht den Verletzten-Frust – Joel Embiid fehlt weiterhin – mit einer kampflosen 104:97-Kontrolle gegen Brooklyn. Die East bleibt ein Pulverfass: nur drei Siege trennen Platz drei von Platz sieben.

Die Nacht gehört aber Wembanyama. „Er verändert das Spiel in Echtzeit,“ sagt Spurs-Coach Gregg Popovich. „Nicht in zwei Jahren – jetzt.“ Die Statistik bestätigt es: Seit All-Star-Break führt San Antonio die Liga in Defensive Rating, wenn der Franzoid auf dem Parkett steht. Der Tank-Witz ist vorbei; die Zukunft beginnt heute.