Vogt-wechsel zu hoffenheim offiziell bestätigt
Es war das bestgehütete Nicht-Geheimnis der Schweizer Super League – und jetzt ist es amtlich. Alessandro Vogt verlässt den FC St. Gallen am Saisonende und wechselt für 2,5 Millionen Schweizer Franken (rund 2,76 Millionen Euro) zur TSG Hoffenheim in die Bundesliga. Trainer Enrico Maaßen hat den Abgang des 20-Jährigen kurz vor dem Topspiel in Thun offiziell bestätigt – mit einer Nüchternheit, die zeigt: Man hatte sich damit längst abgefunden.
Eine ausstiegsklausel, die den weg freimacht
Vogts Vertrag enthielt eine Ausstiegsklausel, die den Transfer zu einem verhältnismäßig überschaubaren Betrag ermöglicht. Für einen Stürmer mit 14 Saisontoren, U-21-Nationalspieler und klarer Entwicklungskurve nach oben klingt die Summe fast bescheiden. Aber genau diese Klausel war es, die Hoffenheim früh handeln ließ – und die den Espen letztlich keine Wahl lässt.

Vom vorbereitungsspieler zum gefährlichsten angreifer der ostschweizer
Was Vogt in dieser Saison geleistet hat, war kein Zufall. Er drängte sich in der Vorbereitung auf, schnappte sich den Stammplatz – und gab ihn nicht mehr her. Der zentrale Stürmer vereint Laufstärke mit Kombinationsgeschick, ist kein reiner Torjäger, aber einer, der den Unterschied macht, wenn es darauf ankommt. Sechs Länderspiele für die Schweizer U21, zwei Treffer. Die Zahlen sind solide, die Tendenz zeigt steil nach oben.
Im Kraichgau wird er auf eine kleine Schweizer Kolonie treffen: Leon Avdullahu und Albian Hajdari sind bereits bei der TSG. Ob das Heimweh lindert oder den Konkurrenzkampf anheizt, wird sich zeigen. Eines steht fest: Mit Vogt holt Hoffenheim einen Spieler, der in der Bundesliga noch niemanden kennt – aber dem das sichtlich egal ist.
