Veszprém dominiert: 32. pokalsieg gegen tatabánya!
Ein furioser Start und eine beeindruckende Defensivleistung katapultierten die One Veszprem HC am Sonntagabend zum 32. Gewinn des ungarischen Handball-Pokals. MOL Tatabánya hatte keine Antwort auf die Veszprém-Dominanz und wurde mit 34:22 deutlich geschlagen. Für die Fans in der ausverkauften Arena war es ein Fest der Freude, während Tatabánya enttäuschend unterlag.

Ein rematch mit eindeutigem ausgang
Das Halbfinale gegen Erzrivale Pick Szeged war noch ein zäher Kampf, entschieden erst im Siebenmeterwerfen. Doch im Finale gegen MOL Tatabánya, das zuvor Liqui Moly NEKA überraschend ausgeschaltet hatte, zeigte Veszprem eine Klasse, die kaum zu überbieten war. Tatabánya konnte zwar den 3:0-Start der Ungarn noch zum 4:5 ausgleichen, doch dieser kurze Moment der Hoffnung sollte die letzte Führung für die Mannschaft aus dem Westen Ungarns sein.
Veszprem erhöhte den Druck, baute die Führung kontinuierlich aus und demonstrierte eindrucksvoll ihre Überlegenheit. Die zweistellige Führung in der 50. Minute (29:18) war nur die Bestätigung dessen, was bereits seit längerem offensichtlich war – Veszprém kontrollierte das Spielgeschehen jederzeit. Die Abwehr war unüberwindbar, der Angriff wies eine erstaunliche Variabilität auf. Ivan Martinovic, der Neuzugang, unterstrich seine Bedeutung für das Team mit sechs Toren.
Trainer Xavi Pascual zeigte sich zufrieden: „Wir haben sehr gut gespielt, vor allem in der Defensive. Wenn diese Mannschaft so spielt, ist es für jeden sehr schwer, sie zu schlagen.“ Die Worte des Trainers sind ein Spiegelbild der Dominanz, die Veszprém an diesem Abend zeigte. Die Bronzemedaille ging an Pick Szeged, die sich gegen Liqui Moly NEKA mit 34:26 durchsetzten.
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Ein 34:22-Ergebnis ist nicht nur ein komfortabler Sieg, sondern ein klares Statement im ungarischen Handball. Veszprém demonstrierte einmal mehr, warum sie zu den Top-Mannschaften Europas zählen.
