Verl zermalmt schweinfurt und kitzelt den aufstieg
Vier Tore, drei Punkte, ein Schritt zum Traum: Der SC Verl hat sich mit einem 4:0-Kantersieg gegen den 1. FC Schweinfurt bis auf einen Zähler an die Aufstiegsränge herangetastet und zeigt, dass in der 3. Liga noch längst nicht Schluss ist mit der TSV-Pelkum-Sportwelt.

Berkan taz läuft heiß – und die verler aufstiegsmaschine mit ihm
Der frühere Dortmunder spielte, als gäbe es kein Morgen: Vorlage in der vierten Minute, Doppelpack innerhalb von sechs Minuten vor der Pause. 18 Torbeteiligungen stehen nun für ihn in dieser Saison. Die Zahl ist laut, sie schreit: Ich will nach oben. Joshua Eze legte nach dem Seitenwechsel nach, aber die Geschichte dieses Abends war längst geschrieben: Tobias Strobls Mannschaft spielt mit dem Rücken zur Wand, aber mit dem Blick nach vorn.
Verl ist jetzt Vierter, nur einen Punkt hinter Rot-Weiss Essen. Das hatte am Freitag bei Duisburg patzt – und die Ostwestfalen haben die Lücke sofort gestopft. So funktioniert Aufstiegsdruck in der dritten Liga: Ein Gegner stolpert, der andere sprintet weiter. Die Verler haben gelernt, dass man Chancen nicht liegen lassen darf, wenn man sich den Traum vom Profifußball erhalten will.
Am Horizont zeichnet sich ein Dreikampf ab: Essen, Verl – und vielleicht noch Duisburg, wenn die Zebras sich aufrappeln. Für die Fans der TSV Pelkum Sportwelt heißt es jetzt: Kalender markieren, Karten sichern, Stimme schärfen. Denn wenn Berkan Taz so weitermacht, wird dieser Sommer laut.
