Union berlin: albtraum in heidenheim – verhextes stadion fordert erneut opfer!
Heidenheim – Der FC Union Berlin hat erneut den Fluch des Albstadions erlebt. Im Duell der vermeintlichen Abstiegskandidaten unterlag das Team von Coach Steffen Baumgart dem 1. FC Heidenheim mit 1:3. Eine bittere Niederlage, die die Köpenicker in eine noch prekärere Lage im Kampf um den Klassenerhalt bringt.
Honsaks doppelschlag schockt union
Die Partie begann für Union alles andere als rosig. Bereits in der neunten Minute klingelte es im Berliner Tor, als Mathias Honsak nach einer Vorlage von Marvin Pieringer zum 1:0 für Heidenheim einschoss. Die Unioner wirkten geschockt und fanden kaum Mittel, um das Spiel zu kontrollieren. Heidenheim nutzte die Unsicherheit der Gäste eiskalt aus und erhöhte die Führung in der 36. Minute durch Honsak erneut. Ein Doppelschlag, der Union die Segel fallen ließ.
Die Heidenheimer Abwehr stand wie ein Fels in der Brandung, während die Berliner Offensive völlig an ihren Möglichkeiten vorbeiarbeitete. Der Druck, der von den Gästen ausging, wurde durch die abgeklärte Leistung der Hausherren zunichtegemacht. Die erste Halbzeit endete mit einem deutlichen 2:0-Vorteil für Heidenheim.

Querfeld gibt hoffnung, zivzivadze zerstört sie
Nach dem Seitenwechsel versuchte es Union mit frischem Wind. Leopold Querfeld gelang in der 75. Minute der Treffer zum 1:2, der kurzzeitig Hoffnung in die Köpenicker Reihen brachte. Doch die Freude währte nur wenige Augenblicke. Budu Zivzivadze erhöhte in der 79. Minute auf 3:1 für Heidenheim und schien die Entscheidung zu besiegeln. Zwar wurde ein später Treffer von Zivzivadze nach Videobeweis zurückgenommen, doch der entscheidende Moment war bereits verpasst.
Die Niederlage in Heidenheim ist ein herber Rückschlag für Union Berlin. Das Team muss sich schnell erholen und in den kommenden Spielen eine deutlich bessere Leistung zeigen, wenn der Klassenerhalt noch realistisch sein soll. Die Frage ist, ob die Unioner den Kopf freibekommen und das Momentum wieder in die eigenen Hände nehmen können.
Die Heidenheimer hingegen können den Sieg als wichtigen Schritt im Abstiegskampf werten, auch wenn die Lage weiterhin ernst ist. Ein Sieg wie dieser kann neue Energie freisetzen und das Selbstvertrauen stärken.
Der Albstadion-Fluch scheint für Union Berlin unüberwindbar zu sein. Nach sechs Spielen in Heidenheim steht nun die siebte Niederlage bevor. Ein Teufelskreis, aus dem es schwer herauszubrechen scheint.
