Tus lintfort: routinenwechsel und neuzugänge im blick

Die Kaderplanung beim TuS Lintfort nimmt Fahrt auf, doch der Abschied von einigen bekannten Gesichtern begleitet die sportlichen Ambitionen. Während zwei Spieler den Verein verlassen, kehrt eine Lintforterin zurück und eine neue talentierte Spielerin verstärkt den Kader – ein Umbruch, der vor dem Hintergrund des Abstiegskampfes in der 2. Handball-Bundesliga Frauen zusätzliche Brisanz erhält.

Drei spieler verabschieden sich, zwei neue gesellt sich hinzu

Drei spieler verabschieden sich, zwei neue gesellt sich hinzu

Zunächst müssen die Fans des TuS Lintfort Abschied nehmen: Vakare Damuleviciute, die im Winter vom Bergischen HC kam, wird ihren Weg ins portugiesische Ausland antreten. Leonie Udaw wechselt nach nur einer Saison in Lintfort zum Ligakonkurrenten 1. FSV Mainz 05. Ein bitterer Verlust, wenn man bedenkt, dass der TuS Lintfort derzeit im Abstiegskampf steckt.

Doch es gibt auch positive Nachrichten: Jana Schwedler, eine geborene Lintforterin, kehrt zu ihrem Jugendverein zurück. Die 26-jährige Linkshänderin soll die Lücke auf der Rechtsaußenposition schließen und mit ihrer Erfahrung und ihrem Kampfgeist dem Team neue Impulse geben. „Ich freue mich sehr, wieder das Lintforter Trikot tragen zu dürfen und mich in einer hohen Liga beweisen zu können“, so Schwedler. Ihre Rückkehr ist mehr als nur ein Wechsel – es ist eine Heimkehr.

Darüber hinaus konnte der TuS Lintfort Tine Hinz vom HL Buchholz 08-Rosengarten gewinnen. Die 22-jährige Studentin wird im rechten Rückraum verstärken und ihre akademischen Ambitionen mit dem Handball auf höchstem Niveau verbinden. „Lintfort bietet mir die perfekte Möglichkeit, beides unter einen Hut zu bringen“, erklärt Hinz ihren Wechsel. Das zeigt, dass der TuS Lintfort sich nicht nur auf sportliche Leistung, sondern auch auf die individuellen Bedürfnisse seiner Spieler einstellt.

Die Situation in der 2. Handball-Bundesliga Frauen ist angespannt. Der TuS Lintfort kämpft gegen den Abstieg, doch mit den Neuzugängen und der Rückkehr von Schwedler scheint der Wille zur Verbesserung vorhanden. Die kommenden Spiele werden zeigen, ob die neuen Spielerinnen den entscheidenden Unterschied machen können. Ein Fakt, der besonders hervorsticht: Der TuS Lintfort hat sich entschieden, den Abstiegskampf anzunehmen und nicht kampflos aufzugeben.