Tuchel-debakel: maguire enthüllt facetime-absage für wm!
Schock in der englischen
Fußballwelt: Harry Maguire, der 33-jährige Verteidiger von Manchester United, wurde von Bundestrainer Thomas Tuchel für die WM 2026 nicht berücksichtigt. Was zunächst als normale Trainerentscheidung abgetan wurde, entpuppte sich als kurioses und emotional aufgeladenes Szenario, das Maguire nun in einem Podcast offenbart hat.
Die bittere absage per videoanruf
Die Nicht-Nominierung, die bei Maguire und seiner Familie für erhebliche Unverständnis sorgte, wurde dem 66-fachen Nationalspieler auf eine Weise mitgeteilt, die er als „ziemlich unangenehm“ beschreibt. Statt eines persönlichen Gesprächs oder einer ausführlichen Erklärung wählte Tuchel einen FaceTime-Anruf. „Er hat alle per FaceTime angerufen“, so Maguire im Podcast „Rest is Football“ mit Gary Lineker. Eine SMS mit der Angabe der Uhrzeit leitete den Anruf ein, was die Situation zusätzlich surreal erscheinen ließ.
Maguire fragte sich dabei, ob es nicht sinnvoller gewesen wäre, die Reaktionen jedes Spielers persönlich einzuschätzen zu können. Tuchel scheint jedoch versucht zu haben, alle Spieler gleichzeitig zu informieren, was offenbar technisch nicht reibungslos verlief. Die Erklärung des Trainers für die Auswahl der vier anderen Verteidiger – Marc Guehi, Jarrel Quansah, Ezri Konsa und Dan Burn – war knapp und wenig tröstlich: „Er hat sich für die vier Spieler entschieden, die ihm durch den Herbst geholfen hätten.“
Ein Schlag ins Gesicht: Für Maguire kam das Aus umso härter, da er sich gerade in eine beeindruckende Form gespielt hatte. Nach Jahren des Außenseiterdaseins bewies er in der Schlussphase der Saison für United seine Klasse. Eine WM-Nominierung schien plötzlich greifbar, bevor er zusammen mit Trent Alexander-Arnold, Phil Foden und Cole Palmer von Tuchel übergangen wurde. Vier Stars, die Tuchel für die Mission WM-Titel nicht mitnehmen wollte.
Die Enttäuschung war tiefgreifend. „Ich habe ihm direkt gesagt, dass ich sehr enttäuscht bin. Ich dachte, ich hätte genug getan, um in der Mannschaft zu sein“, so Maguire. Die fehlende Entschuldigung Tuchels verstärkte das Gefühl der Ungerechtigkeit. Doch Maguire blickt nach vorne und glaubt weiterhin an seine Chancen im englischen Nationalteam. „Mein Eindruck ist, dass ich immer noch etwas beizusteuern habe“, erklärte er, und schloss ein vorzeitiges Karriereende kategorisch aus.
England startet die WM am Mittwoch gegen Kroatien. Die weiteren Gegner sind Ghana und Panama. Die Frage, die sich nun stellt: Kann Maguire aus dieser bitteren Erfahrung gestärkt hervorgehen und seinen Platz im Team zurückerobern, oder markiert diese Absage den Beginn einer neuen Ära ohne den erfahrenen Verteidiger?
