Tottenham stürzt ab: 0:3-klatsche gegen forest, danso sieht debakel mit
Tottenham Hotspur rutscht dem Abgrund entgegen. Die 0:3-Heimpleite gegen Nottingham Forest am 31. Spieltag ist kein Ausrutscher mehr, es ist die Quintessenz einer Saison, die sich seit Wochen in Selbstzerfleischung verwandelt. Kevin Danso stand 90 Minuten auf dem Rasen, konnte die Talfahrt aber nicht stoppen.

Die spurs sind ein offener wundbrand
Es war schon das dritte Spiel in Folge ohne eigenen Treffer, das siebte in den letzten acht Partien. Igor Jesus, Morgan Gibbs-White und Taiwo Awoniyi schossen Forest innerhalb von 53 Minuten ab. Die Gäste brauchten nicht einmal besonders gut zu sein – sie warteten einfach ab, bis Tottenham sich selbst zerlegte.
Die Statistik ist gnadenlos: Elf Niederlagen in 17 Liga-Spielen seit Jahresbeginn, nur 24 Punkte aus 31 Partien. Die Tabelle lügt nicht: Wer so spielt, steht nicht zufällig auf Platz 16, nur zwei Zähler über dem Strich. Dass West Ham parallel verlor, ist das einzige Zugeständnis des Fußballs an die Spurs.
Danso, seit Januar aus Augsburg geliehen, wirkt wie viele Kollegen mit dem Gesicht einer Mannschaft, die sich selbst nicht mehr glaubt. Er gewann nur 44 % seiner Zweikämpfe, seine Pässe gingen zu 80 Prozent zurück oder quer – ein Symbol für die fehlende Vertikalität des gesamten Teams.
Die Frage ist nicht mehr, ob Tottenham die Klasse halten kann. Die Frage ist, wie tief der Fall noch geht. Das nächste Brett bohrt sich mit Chelsea an, bevor Manchester City und Liverpool folgen. Die Luft wird dünner, und Danso weiß: Gegen diesen Gegner rettet kein einzelner Spieler mehr.
