Tottenham feuert tudor nach 37 tagen – absturz auf platz 17
37 Tage hat es gedauert. Dann flog Igor Tudor raus. Tottenham steht mit einem Bein in der Championship, die Klubführung zündete am Sonntag die nächste Notbremse.
Tudors bilanz: ein sieg, fünf niederlagen, ein vater begraben
Der Kroate kam Ende Februar als Notnagel nach dem Rauswurf von Thomas Frank. Sein Auftrag: die Saison retten. Was blieb, ist ein einziger Erfolg – das 3:2 gegen Atlético Madrid, nur ein Trostpflaster im Chaos der Champions League. In der Premier League holte Tudor aus fünf Spielen einen einzigen Punkt, das 1:1 in Liverpool. Die 0:3-Pleite gegen Nottingham versetzte den Klub auf Rang 17, nur einen Zähler vor West Ham.
Direkt nach der Schlappe erreichte ihn die Todesnachricht seines Vaters. Die Spurs sprechen von einem „einvernehmlichen“ Abgang, doch intern war das Klima seit Wochen vergiftet. Mit Tudor müssen auch Torwarttrainer Tomislav Rogic und Fitnesscoach Riccardo Ragnacci gehen.

Wer rettet tottenham jetzt?
Die Job-Liste wächst. Julian Nagelsmann sagt ab, Mauricio Pochettino schweigt, Antonio Conte lacht nur. Die sportliche Leitung will „zu gegebener Zeit“ einen Namen nennen – ein Euphemismus für „wir haben noch keinen Plan“. Zwischen jetzt und dem Saisonende liegen noch acht Spiele. Reicht das, um die fallende Serie zu stoppen? Die Antwort liegt in der Kabine, nicht im Vorstandsbüro.
Tottenham spielt am Samstag in Brighton. Ein weiterer Fehlstart und die Träume vom eigenen Stadion in der Europa League verwandeln sich in Albträume der zweiten Liga. Die Uhr tickt. Die Liga wartet nicht auf Trauer.
