Thunder demütigt lakers ohne doncic und james!

Oklahoma City hat Los Angeles gestern Abend eine Lektion erteilt. Ein 123:87 deutlicher Sieg, der die Lakers in eine tiefe Krise stürzt. Die Abwesenheit von Luka doncic und LeBron James schmerzte, aber die Thunder nutzten die Chance gnadenlos aus.

Ein verheerender fehlstart und steigende probleme

Schon im ersten Viertel deutete alles darauf hin, was kommen würde. Die Thunder setzten sich früh in der Partie ab, während die Lakers mit ihrer Leistung kämpften. Der Crypto.com Arena war gedämpft, denn die Hoffnung auf einen Sieg schwand mit jeder Minute. Die Lakers, normalerweise ein Team voller Stars, wirkten ohne doncic, der nach einer Ischiocrurale Verletzung in Madrid behandelt wird, und James, der unter Fußbeschwerden laboriert, hilflos.

Es gab zwar kurzzeitig einen Hoffnungsschimmer im zweiten Viertel, als die Lakers zurückkamen und sogar kurzzeitig die Führung übernahmen. Doch diese kleine Aufholjagd war nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Die Thunder dominierten das Spiel weiterhin und gingen mit einem komfortablen Vorsprung in die Pause – 18 Punkte Rückstand waren ein harter Schlag für die Lakers.

Shai Gilgeous-Alexander führte die Thunder mit 25 Punkten zum Sieg. Seine Leistung war ruhig und effizient, ein Beweis für seine Reife als Spieler. Die Lakers hingegen hatten Mühe, einen Anker zu finden. Rui Hachimura zeigte mit 15 Punkten zwar eine solide Leistung, aber Drew Timme, der immer wieder Einwechslungen erhielt, hatte noch Schwierigkeiten, sich im Spiel festzusetzen.

Die dritte viertelstunde als todesstoß

Die dritte viertelstunde als todesstoß

Wie so oft in der jüngeren Vergangenheit war das dritte Viertel der Knackpunkt. Die Thunder erhöhten den Druck, die Lakers brachen zusammen. Eine Kombination aus fehlender Konzentration in der Offensive und vermeidbaren Fehlern in der Verteidigung ermöglichte es Oklahoma City, den Vorsprung weiter auszubauen. Ein 63:92-Viertel machte den Sieg der Thunder zur Formsache.

Der Lakers-Trainer JJ Redick sprach nach dem Spiel von der Notwendigkeit, „neun engagierte Spieler“ für die verbleibenden drei Partien der regulären Saison zu finden. Seine Worte verdeutlichen die ernste Lage, in der sich das Team befindet. Die Abwesenheit der Stars und die daraus resultierende Demotivation sind offensichtlich. Ein Streit mit Jarred Vanderbilt zeigte zusätzlich die angespannte Stimmung im Team.

Die Lakers müssen nun um ihre Playoff-Hoffnungen kämpfen. Die komfortable Tabellenposition ist zwar noch gesichert, doch die letzten Spiele werden entscheidend sein, um die nötige Konstanz zu zeigen und die Form vor den Playoffs zu finden. Die angestrebte Serie von sieben Siegen im Februar und März scheint in weiter Ferne.

Die Thunder hingegen demonstrierten eindrucksvoll ihre Stärke und ihren Ehrgeiz. Sie nutzen die Schwäche der Lakers geschickt aus und untermauerten ihren Anspruch auf einen Platz unter den Top-Teams der Western Conference. Die Leistung der jungen Mannschaft ist beeindruckend, und mit Gilgeous-Alexander an der Spitze scheint ihnen in den kommenden Jahren viel zu gelingen.