Thunder demütigt lakers – verletzungspech macht kalifornier zunichte

Oklahoma City hat Los Angeles gestern Abend vorgeführt. Ein 123:87 deutlicher Sieg, der die Lakers in eine tiefe Krise stürzt. Die Abwesenheit von Schlüsselspielern wie Luka Dončić und LeBron James lastet schwer auf dem Team.

Ein verheerender ausfall

Die Lage war schon vor dem Spielauskick aussichtslos. Luka Dončić fehlt den Lakers weiterhin nach seiner Verletzung des Sprunggelenks, ein schwerwiegender Verlust für das Offensivspiel. Hinzu kamen die Ausfälle von Austin Reaves und, besonders bitter, LeBron James, der aufgrund von Fußproblemen zusehen musste. Das Resultat: ein Team ohne Führung, ohne Konstanz und ohne Hoffnung.

Schon im ersten Viertel deutete alles auf eine einseitige Partie hin. Oklahoma führte mit 34:27, doch das war nur der Auftakt. In der ersten Hälfte zeigte das Team aus Kalifornien zwar kurzzeitig Lichtblicke, als sie das Spielstempelettierten und sogar kurzzeitig die Führung übernahmen. Doch diese Momente waren verpuffend, und die Thunder nutzten die Schwächen der Lakers gnadenlos aus. Zur Pause lag Los Angeles bereits mit 18 Punkten zurück (47:65).

Shai Gilgeous-Alexander dominierte die Partie mit 25 Punkten und dirigierte das Spiel seiner Mannschaft souverän. Er agierte ohne unnötige Kraftanstrengungen, sondern konzentrierte sich darauf, die Stärken seiner Mitspieler auszuspielen. Drew Timme steuerte mit 11 Punkten bei, während Rui Hachimura mit 15 Punkten zwar zum Besten der Lakers gehörte, aber seiner Aufgabe nicht vollumfänglich gerecht wurde.

Die vorentscheidung im dritten viertel

Die vorentscheidung im dritten viertel

Wie bereits in der vergangenen Woche wiederholten sich die Ereignisse im dritten Viertel. Oklahoma City überrollte die Lakers förmlich, die sich zunehmend hilflos gaben. Eine erschreckend schwache Verteidigung und eine desolate Offensive führten zu einem 63:92-Viertelergebnis, das die Partie endgültig entschied.

Die Worte von Trainer JJ Redick nach dem Spiel unterstreichen die prekäre Situation: „Wir müssen in den verbleibenden drei Spielen neun Spieler finden, die bereit sind, alles zu geben.“ Seine Kritik an Rui Hachimura zeigt zudem die Unzufriedenheit mit der individuellen Leistung einiger Spieler. Die Diskussion mit Jarred Vanderbilt, die er als „normalen Ausdruck von Frustration“ abtat, verdeutlicht den Druck, der auf dem Team lastet.

Die Lakers stehen nun vor einer schweren Aufgabe. Die verbleibenden Spiele werden zeigen, ob sie die notwendige Geschlossenheit und Entschlossenheit finden können, um ihre Position in der Tabelle zu verteidigen. Die Angst vor einem Abrutschen in die Play-in-Spiele ist real und die Verletzungsgeschichte der Stars wird die kommenden Tage und Wochen zu einem echten Test für das Team aus Kalifornien.