Tatum steht vor spektakulärem comeback – freitag wird zur nacht der wahrheit
Die Warterei ist vorbei. Nach 40 Wochen Zwangspause wegen eines Achillessehnenrisses könnte Jayson Tatum am Freitagabend gegen Dallas endlich wieder aufs Parkett zurückkehren. Die Celtics-Fans dürften um 1 Uhr deutscher Zeit vor den Bildschirmen kleben.
Die Meldung schlägt ein wie ein Dreier ins Netz. Noch vor zwei Wochen hatte NBA-Insiderin Ramona Shelburne berichtet, Tatum selbst sei „unschlüssig“, ob er in dieser Saison zurückkehren wolle. Nun flüstert die gesamte Liga: Freitag ist der Tag.

Warum boston plötzlich so schnell ist
Bill Simmons, der mit den Entscheidungsträgern in Boston seit Jahren warme Wäsche wäscht, sagt es offen im Podcast: „Alles spricht für Freitag.“ Dahinter steckt mehr als nur ein Datum. Tatum hat die fünf-gegen-fünf-Einheiten absolviert, Shams Charania spricht von einer „uneingeschränkten medizinischen Freigabe“. Das ist keine Prognose mehr, das ist ein Fakt.
Die Celtics haben sich inzwischen auch ohne ihren Superstar an die Spitze der Eastern Conference gehangelt. 41 Siege, 20 Niederlagen – nur OKC, Detroit und San Antonio sind noch effizienter. Die Mannschaft ist heiß, die Chemie stimmt, und jetzt kommt der beste zweifache Schütze der Vorsaison zurück. Die Liga sollte aufpassen.
Die Front Office-Planer hatten ursprünglich ein Übergangsjahr einkalkuliert, die Gehaltsliste sollte sich entspannen. Doch wenn Tatum zurückkommt und seine 28 Punkte im Schnitt wieder abliefert, verwandelt sich das vermeintliche Zwischenspiel in eine Titeljagd. Die Eastern Conference ist offen, und Boston ist plötzlich wieder der Favorit.
Die Uhr tickt. In knapp 48 Stunden wissen wir, ob Tatum tatsächlich aufläuft. Die Mavericks bekommen möglicherweise eine Hiobsbotschaft serviert, die Fans in Boston einen Grund, wieder zu träumen. Und die Celtics? Die könnten gerade rechtzeitig zum Playoff-Endspurt ihre größte Waffe zurückbekommen.
