Swiss-ski-talente im rampenlicht: wer krallt sich den rookie-award?
Die Schweizer Ski-Szene atmet auf: Nach einer turbulenten Saison steht die Swiss-Ski-Night bevor, bei der die besten Athleten für ihre Leistungen geehrt werden. Doch der Blick richtet sich vor allem auf die Nachwuchstalente, die um den begehrten „Alpine Rookie“-award kämpfen. Vier Namen stehen im Lostopf – ein Zeichen für die enorme Entwicklung des Schweizer Alpiner Rennsports.

Vier hoffnungsträger im kampf um die auszeichnung
Die Auswahl fiel schwer, denn die Saison 2025/26 brachte zahlreiche aufregende Momente und bemerkenswerte Erfolge hervor. Neben Dania Allenbach und Sue Piller, die bereits im Vorfeld für Furore sorgten, gehören auch Giuliano Fux und Sandro Manser zu den Nominierten. Allenbach, gerade einmal 19 Jahre jung, bewies mit vier Weltcup-Teilnahmen und drei Punktplatzierungen ihr außergewöhnliches Talent. Der Gewinn der Riesenslalomwertung im Europacup unterstreicht ihre Ambitionen und sichert ihr einen Fixstartplatz für die kommende Saison.
Sue Piller, mit 20 Jahren ebenfalls noch im jungen Alter, überzeugte im Weltcup mit einem beeindruckenden 6. Platz in Spindlermühle, der ihr sogar das Olympia-Ticket sicherte. Ihr Aufstieg in der Weltrangliste im Riesenslalom zeigt ihren unaufhaltsamen Willen, sich unter den Top 30 zu etablieren. Odermatt, selbst ein Vorbild für die jungen Athleten, unterstützt sie dabei.
Giuliano Fux sorgte bei der Junioren-WM mit dem Gewinn der Goldmedaille im Slalom für eine Sensation. Hinzu kamen starke FIS-Rennen, in denen er insgesamt vier Podestplätze – darunter zwei Siege – errang. Seine Leistungen sprechen eine deutliche Sprache: Der 21-Jährige gehört zu den aufstrebenden Stars des Schweizer Skisports.
Auch Sandro Manser kann auf eine erfolgreiche Saison zurückblicken. Im Europacup feierte er zwei Siege und einen zweiten Platz in der Abfahrt und sicherte sich damit den zweiten Platz in der Disziplinenwertung. Dies ermöglicht ihm einen Fixstartplatz im Weltcup, sodass wir ihn auch in der kommenden Saison auf höchster Stufe erwarten dürfen. Die Konkurrenz ist groß, aber die Zukunft des Schweizer Alpiner Rennsports sieht rosiger denn je.
