Streit bei schalke 04: huub stevens verteidigt clemens tönnies entschieden
Unruhe beim fc schalke 04: stevens nimmt partei
Ein Streit abseits des Platzes überschattet die sportlich positive Entwicklung beim FC Schalke 04. Der langjährige Trainer Huub Stevens hat sich öffentlich und deutlich hinter Clemens Tönnies gestellt und die Angriffe gegen den ehemaligen Aufsichtsratschef scharf kritisiert. Die Situation hat zu Diskussionen innerhalb des Vereins und in der Öffentlichkeit geführt.

Stevens verteidigt seinen freund tönnies
„So ein Verhalten ist Clemens gegenüber nicht gerecht, das ist einfach unfair“, so Stevens gegenüber Sport1. Er betonte die Verdienste von Tönnies für den Verein: „Er ist mein Freund, und man darf nicht vergessen, wie viel er für Schalke getan hat. Er hat für diesen Verein gearbeitet, gekämpft, Verantwortung übernommen und immer Herzblut gezeigt.“ Die aktuelle Auseinandersetzung bereitet ihm große Sorgen.
Proteste der ultras und die reaktion von tönnies
Beim Heimspiel gegen Dynamo Dresden wurden in der Nordkurve beleidigende Plakate der Ultras Gelsenkirchen gegen Tönnies gezeigt. Slogans wie „Halt dich an dein Wort, Schweinepriester!“ und „Kein Ehrenpräsident für Ehrenlose. Verpiss dich, Tönnies!“ sorgten für Empörung. Tönnies selbst zeigte sich irritiert und bezeichnete die Ultras als eine „kleine, aber laute Gruppe“ innerhalb des Vereins.
Differenzierung und appell zur einigkeit
Stevens mahnte zur Differenzierung und betonte, dass die Ultras nur einen kleinen Teil der Fangemeinde darstellen. „Schalke ist größer als das. Wir kämpfen hier alle gemeinsam für den Aufstieg“, so der ehemalige Trainer. Er distanzierte sich von den radikalen Protesten, unterstrich aber gleichzeitig die Bedeutung von Tönnies für den Verein.
Unterstützung aus legenden und sponsorenkreisen
Clemens Tönnies erhält Unterstützung von Vereinslegenden, ehemaligen Führungskräften und Sponsoren. In einem offenen Brief, der auch von Stevens unterzeichnet wurde, wird der Appell auf Respekt und Zusammenhalt formuliert. Es wird betont, dass die Ultras die Leistungen von Tönnies anerkennen sollten.
Schalke 04 mahnt zur besonnenheit
Der FC Schalke 04 erklärte, dass weder persönliche Angriffe noch öffentliche Briefe dem Verein helfen würden, seine Ziele zu erreichen. Gleichzeitig wurde die Bedeutung von Meinungsfreiheit und einer offenen Diskussionskultur betont. Die Debatte um Clemens Tönnies ist damit noch lange nicht abgeschlossen.
Stevens erwartet ein klares signal
Huub Stevens hofft, dass der Vorstand ein klares Signal sendet und gegen die Vorfälle vorgeht. „Es ist wirklich nicht okay, so auf Clemens loszugehen. Schalke stand immer für Gemeinsamkeit, nicht für Gegeneinander“, forderte er. Ein direktes Gespräch mit Tönnies hat bisher nicht stattgefunden, aber Stevens signalisierte Gesprächsbereitschaft, sollte Tönnies den Kontakt suchen.
