Spanische seglerin stürmt in forbes-liste: zukunftssportlerin marta cardona?
Die Forbes-Liste der 30 unter 30 in Europa hat eine neue Gewinnerin: Die junge spanische Seglerin Marta Cardona Alcántara. Ihre Aufstieg ist geradezu atemberaubend und markiert einen weiteren Meilenstein für die Generation Z im Sport.

Eine neue ära für den europäischen sport
Forbes hat dieses Jahr eine Entscheidung getroffen, die die Liste nachhaltig verändert: Sie besteht ausschließlich aus jungen Talenten der Generation Z. Damit wird ein neues Kapitel in der Geschichte der Initiative aufgeschlagen. Neben Cardona Alcántara reihen sich Namen wie die der Eiskunstläuferin Jutta Leerdam, der Fußballerin Alisha Lehmann und des Rugby-Stars Ellie Kildunne in die Liste ein – ein Beweis für die Dynamik und Innovationskraft der jungen Generation.
Marta Cardona Alcántara ist jedoch zweifellos eine der aufregendsten Entdeckungen. Mit ihren erst 20 Jahren hat sie in der Segelwelt bereits für Furore gesorgt. Ihr Wechsel von der Jugend- zur Elitesegelklasse Ende 2024 war der Startschuss für eine Karriere, die Experten gleichermaßen beeindruckt.
Die Partnerschaft mit dem olympischen Medaillengewinner Jordi Xammar hat sich als genial erwiesen. Das Duo katapultierte sich in gerade mal einer Saison an die Weltspitze und sicherte sich die Welt- und Europameisterschaft in der Mixed-470-Klasse – ein fast unglücklicher Erfolg. Die Auszeichnung als beste Nachwuchsseglerin des Jahres 2025 unterstreicht ihren außergewöhnlichen Talent. Spanien setzt nun auf Cardona Alcántara bei der Vorbereitung auf die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles, und die Erwartungen sind enorm.
Doch es geht um mehr als nur um sportliche Erfolge. Cardona Alcántara verkörpert eine neue Art von Athletin – selbstbewusst, innovativ und mit einem klaren Blick auf die Zukunft. Ihr Aufstieg ist nicht nur ein Triumph für den spanischen Segelsport, sondern auch ein Zeichen für die wachsende Bedeutung junger Talente im globalen Sportgeschehen. Die Zahlen sprechen für sich: In den letzten fünf Jahren ist die Zahl der Nachwuchsseglerinnen und -segler, die professionell trainieren, um mehr als 30 Prozent gestiegen.
