Spanische segler auf medaillenkurs beim trofeo princesa sofía!
Mallorca bebt! Zwei spanische Segelteams stehen kurz vor dem Triumph beim prestigeträchtigen 55. Trofeo Princesa Sofía Mallorca by FERGUS Hotels. Jordi Xammar und Marta Cardona führen im Mixed-470 souverän an, während Paula Barceló und María Cantero im 49erFX um die Spitze kämpfen. Die Luft knistert vor Spannung, denn die Entscheidung fällt am Samstag!
Die titelverteidiger zeigen ihre stärke
Beide Boote, aktuelle Weltmeister in ihren jeweiligen Klassen, haben während der gesamten Regatta konstant Podestplätze belegt. Ihre Leistungen unterstreichen ihre Dominanz und lassen auf eine erfolgreiche Abschlussregatta hoffen. Nur wenige erinnern sich noch daran, dass Botín und Trittel im vergangenen Jahr in Mallorca für den spanischen Triumph sorgten – diese Saison könnte eine Fortsetzung dieser Erfolgssaga werden.
Xammar, der bereits 2022 den Sofía-Titel mit Nora Brugman errang, blickt nun mit Zuversicht auf die Zusammenarbeit mit Marta Cardona. Ein besonderer Anreiz für Cardona ist, dass sie im Club Nàutic S’Arenal antritt, ihrer sportlichen Heimat. Nach einem fünften und dritten Platz in den heutigen Wertungen konnten sie ihren ersten Platz behaupten. Die Briten Martin Wrigley und Bettine Harris liegen nur fünf Punkte zurück, während die Franzosen Manon Pennaneach’h und Pierre Williot bedrohlich näher gerückt sind, nur noch neun Punkte trennen sie vom Podium.
Ein Debüt, das Mut macht: Silvia Mas und Tano de Maqua, die ihre erste gemeinsame Regatta beim Sofía bestreiten, landeten auf dem zwölften Platz. Auch wenn sie die Medaillenränge verfehlten, demonstrierten sie Potenzial und zeigten, dass sie zu den Top-Teams gehören könnten.

Balearische erfolgsgeschichte im 49erfx
Im 49erFX-Feld halten Paula Barceló und María Cantero die Flagge hoch und führen die Gesamtwertung an. Mit einem zwölften und dritten Platz in den heutigen Läufen untermauerten sie ihre Position. Auch sie gehören dem Club Nàutic S’Arenal an und genießen die Unterstützung der heimischen Fans. Die kanadischen Schwestern Lewin-LaFrance lauern nur einen Punkt hinter ihnen, während das deutsche Duo Sophie Steinlein und Catherine Bartelheimer mit drei Punkten Rückstand den dritten Platz einnimmt.
Patricia Suárez und Melania Henke sicherten sich ebenfalls die Qualifikation für die Medal Series, nachdem sie in den Finalserien den achten Platz belegten. Im weiteren Feld der spanischen Teams schafften es die Brüder Marsans (Pol und Álex) auf den 16. Platz im 49er, Nicole Van der Velden und Joan Cardona auf den 21. Platz im Nacra 17, Nacho Baltasar auf den 23. Platz im iQFOiL (Männer) und Pilar Lamadrid auf den 26. Platz im iQFOiL (Frauen). Im ILCA 7 beendete Gonzalo Suárez die Regatta auf dem 25. Platz, Isabel Hernández auf dem 40. Platz und Marcelo Cairo auf dem 32. Platz im Formula Kite.
Die Entscheidung ist gefallen: Spanien hat eine starke Chance, seine Erfolgsgeschichte beim Trofeo Princesa Sofía fortzuschreiben. Doch die Konkurrenz schläft nicht. Die Medal Series am Samstag werden zeigen, wer am Ende die Medaillen in den Farben Spaniens um den Hals hängt.
