Spanien-superteam patzt in sebring – porsche lacht wieder

Die 12 Stunden von Sebring waren für die spanische Speed-Delegation ein einziger Albtraum. Vier Titel, vier Siege in Le Mans, vier Erfolge in Florida – und am Ende reicht es nur für Rang vier.

Porsche schlägt zurück – und sich selbst

Antonio García nagelte den Corvette C8.R in der GTD-Pro-Klasse auf Platz vier, zwei Positionen hinter dem zweiten Werksporsche. „Wir haben das Maximum rausgeholt“, sagte der Madrider mit kalkulierter Stimme. Der Beweis: Selbst der Teamkollege landete nur einen Platz besser – trotz frischerer Reifen und Teamorder-Chaos in der letzten Stunde. Porsche Penske spielte Russisch-Roulette mit der eigenen Crew, ließ Nasr/Andlauer/Heinrich noch einmal vorbeiziehen, nur um sie zwei Runden später per Funk zurückzupfeifen. Die Konsequenz: Doppel-Porsche-Sieg, doppelte Demütigung für die Konkurrenz.

Álex Palou schraubte sich in der GTP-Hierarchie trotz Acura #93 und IndyCar-Krone nur auf Rang sieben. Reifenschaden in Runde 178, Boxenstopp-Panne in Runde 201 – dazu die gnadenlose Abnutzung der Michelin-Bereifung, wenn Meyer Shank längere Stints einplant. Der Honda-Satellit rollt, aber er fliegt nicht. Die Porsche 963 hingegen fliegen – und das schon zum zweiten Mal in diesem IMSA-Jahr.

Álex Riberas’ Aston Martin Valkyrie schaffte es nicht einmal in die Wertung. Motorschaden nach 312 Runden, zwölf Runden Rückstand auf die Nasr-Crew. Dieselbe Lücke wie in Daytona. Ein Déjà-vu mit 520 kW Leistung, die plötzlich verstummt.

Molina und costa – zwei sieben ohne glück

Molina und costa – zwei sieben ohne glück

Miguel Molina und Antonio Fuoco lieferten sich in der GTD-Pro ein heißes Duell – bis der Italiener den Ferrari 296 in den Kiesbett-Graben bugsierte. Molina fuhr später auf Sieben, Costa im GTD-Parallel-Universum ebenfalls. Beide Spanier, beide siebte Plätze, beide ohne Podestduft.

Die Bilanz nach zwei Saumläufen: null Podeste, null Siege, vier Frust-Ausreden. Die Zahlen lügen nicht – und die Reifenwahl von Porsche auch nicht.