Skyliners frankfurt: dramatische overtime-niederlage gegen trier
- Packendes duell in frankfurt endet knapp mit 108:115
- Achterbahnfahrt durch die saison
- Spielverlauf: ein spiegelbild der saison
- Dramatische schlussphase und overtime
- Überforderung in der verlängerung
- Wo liegen die probleme?
- Swope als lichtblick, aber nicht allein
- Statistik-defizite und der heimfluch
- Nächstes heimspiel gegen braunschweig
Packendes duell in frankfurt endet knapp mit 108:115
Frankfurt – Die Skyliners Frankfurt mussten am Mittwochabend eine bittere Niederlage gegen die Trier Gladiators hinnehmen. Nach einem spannenden Spielverlauf und einer dramatischen Schlussphase verloren die Frankfurter in der Overtime mit 108:115. Trotz eines starken Auftritts und einer beeindruckenden Leistung von Isaiah Swope reichte es nicht zum Sieg.

Achterbahnfahrt durch die saison
Die Skyliners erleben eine Saison der Gegensätze. Nach einem vielversprechenden Start im Herbst, in dem sie zu einem der Überraschungsteams der Liga aufstiegen, rutschten sie wieder ins Mittelfeld ab. Die bisherige Bilanz von drei Siegen und sieben Niederlagen spiegelt die mangelnde Konstanz wider. Besonders auffällig: Bereits die dritte Niederlage in dieser Saison fiel erst in der Overtime.

Spielverlauf: ein spiegelbild der saison
Das Spiel gegen Trier war ein Sinnbild für den bisherigen Saisonverlauf. Die Frankfurter starteten gut und hielten mit dem Tabellenvierten mit. Nach dem ersten Viertel lagen sie nur knapp zurück (23:26), zur Halbzeit betrug der Rückstand nur drei Punkte (41:44). Im dritten Viertel drehten die Skyliners das Spiel und gingen mit einer knappen Führung (65:63) in die letzten zehn Minuten.
Dramatische schlussphase und overtime
Die Schlussphase war an Dramatik kaum zu überbieten. 50 Sekunden vor dem Ende lagen die Frankfurter aussichtslos zurück (84:92), doch ein überraschender 7:0-Lauf brachte sie wieder ins Spiel. Ein Dreier von Isaiah Swope und ein anschließender Freiwurf gaben den Skyliners die Führung (95:93). Doch in den verbleibenden drei Sekunden verursachte William Christmas ein unnötiges Foul, das Trier in die Overtime rettete.

Überforderung in der verlängerung
In der Overtime fanden die Frankfurter nicht mehr zur Höchstform und mussten sich letztendlich mit 108:115 geschlagen geben. Christmas übernahm nach dem Spiel die Verantwortung für die Niederlage und gab zu, dass das Foul vermeidbar war.

Wo liegen die probleme?
Die Niederlage in der Overtime wirft Fragen auf. Ist es Nervosität, mangelnde Ausdauer oder eine Kombination aus beidem? Coach Klaus Perwas muss die Ursachen analysieren und Lösungen finden. Die Mannschaft hat bewiesen, dass sie mit den Besten mithalten kann, doch die Konstanz fehlt. Lediglich im November gelang eine Serie von drei Siegen in Folge.
Swope als lichtblick, aber nicht allein
Ein Lichtblick im Team ist Isaiah Swope, der mit 41 Punkten einen neuen persönlichen Rekord aufstellte. Er zeigte einmal mehr seine Fähigkeit, Spiele in der Crunchtime zu entscheiden. Doch ein herausragender Einzelspieler allein reicht nicht aus. Die Mannschaft muss als Einheit agieren und sich weniger von einzelnen Leistungen abhängig machen.
Statistik-defizite und der heimfluch
Ein weiterer Schwachpunkt ist die Rebound-Schwäche. Lediglich drei Teams der Liga holen weniger Rebounds als die Skyliners. Zudem haben die Frankfurter zuhause mit einem Heimfluch zu kämpfen: Sie sind im eigenen Stadion eines der schlechtesten Teams der Liga, auswärts hingegen eines der besten. Eine Statistik, die es zu brechen gilt.
Nächstes heimspiel gegen braunschweig
Am kommenden Samstag (18.30 Uhr) haben die Skyliners die Chance, den Heimfluch zu besiegen. Sie empfangen den Tabellenletzten aus Braunschweig. Das Hinspiel gewannen sie deutlich mit 95:73. Eine gute Gelegenheit, die Trendwende einzuleiten und die Konstanz in die eigene Leistung zu bringen.
