Sinner startet freitag in indian wells – musettis weg ist vermint

Freitag, der 6. März – das ist der Tag, an dem Jannik Sinner seinen Auftritt beim Masters 1000 in Indian Wells macht. Die Nummer zwei der Welt steigt direkt in der zweiten Runde ein und trifft dabei auf einen von zwei möglichen Gegnern: den Australier James Duckworth oder den tschechischen Qualifikanten Dalibor Svrcina. Kein Auftaktzittern, aber auch kein Freifahrtschein – das Turnier in Kalifornien verzeiht keine Nachlässigkeiten.

Sinners weg durch die tableauhälfte

Sinner wurde in die untere Hälfte des Tableaus gelost. Sein großer Rivale Carlos Alcaraz startet in der oberen Hälfte und gibt erst am Samstag, den 7. März seinen Einstand. Die beiden Weltranglisten-Ersten wechseln sich ab – so wie immer bei Grand-Slam-Niveau-Turnieren dieser Kategorie.

Wer nachts nicht schläft, hat die Chance, Sinner live zu sehen: Indian Wells plant eine Abendsession, die in italienischer Zeit ab 3 Uhr beginnt. Der Freitagabend könnte also für manche Fans zum Freitagmorgen werden.

Der mögliche Pfad von Jannik liest sich wie ein Parcours durch das Beste, was der Herrentennis-Zirkus derzeit zu bieten hat. In der dritten Runde wartet womöglich Etcheverry, im Achtelfinale könnte einer aus dem Trio Fonseca, Khachanov oder Tommy Paul auftauchen. Im Viertelfinale lauert Ben Shelton oder Jakub Mensik – jener Mensik, der Sinner in Katar noch bezwingen konnte. Und im Halbfinale? Dort könnte es zum Duell mit Lorenzo Musetti oder Alexander Zverev kommen.

Musetti als nummer fünf – und die fallen lauern früh

Musetti als nummer fünf – und die fallen lauern früh

Lorenzo Musetti, gesetzt als Nummer fünf des Turniers, befindet sich ebenfalls in der unteren Tableauhälfte. Sein Auftakt am Freitag gegen den Ungarn Fucsovics oder einen Qualifikanten klingt handhabbar. Doch dann beginnt das eigentliche Turnier für den Toskaner.

Bereits in der dritten Runde droht die Begegnung mit Arthur Fils – einem Franzosen, der nach einer langen Verletzungspause zurückgekehrt ist und sofort wieder auf Finalebene agiert, wie sein Endspiel in Doha gegen Alcaraz bewiesen hat. Fils ist kein Aufwärmgegner, er ist eine Warnung.

Sollte Musetti die Runde der letzten 16 erreichen, wartet mit Felix Auger-Aliassime ein Hardcourt-Spezialist, der auf diesem Belag regelmäßig Favoriten aus dem Turnier wirft. Und dahinter, im Viertelfinale, stünde laut Tableau Alexander Zverev. Der Weg des Toskaners ist nicht nur schwer – er ist ein Minenfeld.

Indian Wells bleibt das, was es immer war: ein Turnier, das schon in der zweiten Woche beginnt, wenn man es mit den Augen der Favoriten betrachtet. Sinner weiß das. Musetti auch. Jetzt müssen die Beine liefern, was die Auslosung verspricht.