Bucsa scheitert in rom: spanien ohne hoffnung im wta-turnier

Ein jähes Ende für Cristina Bucsa in Rom: Die Spanierin verlor gestern gegen Zheng Qinwen und reißt damit den letzten Hoffnungsschimmer für Spanien bei den WTA 1.000 in der italienischen Hauptstadt mit.

Zheng dominiert – bucsa kämpft, verliert

Zheng dominiert – bucsa kämpft, verliert

Das Duell zwischen Cristina Bucsa und Zheng Qinwen war ein Kampf der Nerven, insbesondere im ersten Satz. Bucsa, die gebürtige Moldawin, die seit ihrem dritten Lebensjahr in Cantabria lebt, kämpfte verbissen und brachte das Match bis in den Tie-Break. Dort scheiterte sie jedoch knapp mit 6:7 (6). Der zweite Satz gehörte dann eindeutig Zheng, die Bucsa mit 6:2 demontierte. Die chinesische Spielerin präsentierte sich in Topform und ließ der Spanierin kaum eine Chance.

Die Niederlage von Bucsa folgt auf die von Jessica Bouzas am Mittwoch, die gegen Karolina Pliskova den Kürzeren kam. Ein Spiel, das über eine Stunde durch den Regen unterbrochen wurde, trug nicht zur Verbesserung der Situation bei. Spanien steht somit ohne Teilnehmerin im Achtelfinale des Turniers.

Es ist nicht das erste Mal, dass Bucsa in dieser Turnierphase scheitert. Auch in Madrid erlebte sie eine ähnliche Enttäuschung, als sie in der gleichen Runde ausschied. Ihre beste Weltranglistenposition erreichte sie im April 2026, als sie als Nummer 19 der Welt das Turnier dominierte und zeitweise die beste spanische Spielerin war.

Zheng Qinwen hingegen kann nun optimistisch in die nächste Runde blicken, in der sie entweder auf Jelena Ostapenko oder Amanda Anisimova treffen wird. Ihre Leistungen in Rom deuten auf eine ernstzunehmende Anwärterin auf den Titel hin, insbesondere angesichts ihrer Goldmedaille bei den Olympischen Spielen in Paris 2024.