Sinner auf dem weg zum thron: machac steht im weg!
Monte Carlo – Jannik Sinner, aktuell Nummer Zwei der Welt, demonstrierte in Monaco eindrucksvoll seine Ambitionen. Nach einem wohlverdienten Ruhetag steht ihm nun Ugo Humbert gegenüber, doch die Auslosung hat eine Wendung genommen: Statt Cerundolo trifft Sinner nun auf den Cech Machac – ein Duell, das entscheidend für seine Chancen auf den ersten Platz in der ATP-Weltrangliste sein könnte.

Ein klarer favorit mit einem großen ziel
Sinner hat ein klares Ziel vor Augen: den Einzug ins Viertelfinale des Masters 1000 Turniers in Monte Carlo. Dies wäre nicht nur ein weiterer Erfolg auf seinem Weg, sondern auch ein wichtiger Schritt, um den derzeitigen Weltranglisten-Ersten, Carlos Alcaraz, herauszufordern. Die Quoten sprechen eine deutliche Sprache: Ein Sieg Sinner in zwei Sätzen wird mit 1,13 bei Admiralbet und ähnlichen Werten bei anderen Anbietern gehandelt. Das zeigt das breite Vertrauen in seine Fähigkeiten auf dem Sandplatz.
Doch es gibt immer Variablen. Machac, der überraschend Cerundolo ausgeschaltet hat, ist ein taffer Gegner, der Sinner vor eine Herausforderung stellen könnte. Die bisherigen Aufeinandertreffen sprechen klar für den Italiener, der Machac bereits dreimal in drei Spielen bezwingen konnte, darunter ein deutlicher 6:1, 6:4-Sieg in Doha.
Die Wahrscheinlichkeit eines weiteren klaren Sieges Sinner ist hoch, aber Machac wird alles daran setzen, das Momentum zu brechen. Ein Blick auf die Quoten für „Games Ungerade“ (1,88 bei William Hill) könnte sich lohnen, sollte Machac in der Lage sein, ein enges Match zu gestalten.
Neben dem Kampf um das Viertelfinale verfolgt Sinner auch eine weitere ambitionierte Zielsetzung: die Fortsetzung seiner beeindruckenden Siegesserie von 19 Masters 1000 Turnieren, die in Paris begann und über Indian Wells und Miami führte. Ein Sieg in zwei Sätzen würde seine beeindruckende Bilanz auf 38 aufeinanderfolgende Siege in diesem Format erhöhen.
Sinner hat zudem eine taktische Entscheidung getroffen, um sich voll und ganz auf das Einzel konzentrieren zu können: Er hat seinen Start im Doppelturnier gemeinsam mit Bergs abgesagt. Diese Entscheidung unterstreicht seine Entschlossenheit, die Weltrangliste zu erklimmen und den Thron von Alcaraz herauszufordern. Die Frage ist nicht, ob Sinner Alcaraz überholen wird, sondern wann.
Die Fans dürfen ein spannendes Match erwarten, in dem Sinner seine Dominanz unter Beweis stellen muss, während Machac alles riskieren wird, um den Superstar zu stoppen. Ein Sieg für Sinner wäre nicht nur ein Schritt näher an den Titel, sondern auch ein deutliches Signal an Alcaraz und die gesamte Tenniswelt: Der Italiener ist bereit, die Weltspitze zu übernehmen.
