Silje brons petersen schießt zwickau mit 11 treffern richtung klassenerhalt
Der BSV Sachsen Zwickau hat sich im Kampf um den Verbleib in der 1. Handball-Bundesliga der Frauen Luft verschafft – und das mit dem Schwung eines einzigen Spielers. Silje Brons Petersen warf gegen die dezimierte Sport-Union Neckarsulm elf der 28 Tore ihres Teams und katapultierte die Westsächsinnen mit einem 28:25 auf Rang acht.

Norman rentschs plan ging auf – und wie
Schon nach sieben Minuten führte Zwickau 5:3, weil Rentschs Defense ein 5-1-System fuhr, das Neckarsulms Rückraum komplett lahmlegte. Die Gäste mussten auf fünf Leistungsträgerinnen verzichten, darhalb lief ihr Tempospiel nur im Trainingstempo. Halbzeitstand: 14:11. Nach Wiederanpfiff setzte Zwickau einen 5:0-Lauf und entschied die Partie auf 23:17.
Die 1.700 Zuschauer in der Sporthalle Zwickau sahen eine Mannschaft, die endlich wieder Selbstvertrauen atmete. Petersen traf aus jeder Lücke, verwandelte auch den entscheidenen Siebenmeter zum 27:23. Ire O'Sullivan, Neckarsulms Coach, wechselte dreimal die Deckungsformation – vergeblich.
Mit dem Sieg hat der BSV vier Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz vor den Playdowns. Es folgen noch die Partien gegen Thüringer HC und Göppingen. Gewinnt Zwickau nur eins davon, dürfte der Klassenerhalt gesichert sein. Die Playdowns beginnen am 10. April – und plötzlich riecht die Luft in Sachsen wieder nach Oberhaus. Die Liga darf sich warm anziehen: Silje Brons Petersen ist auf dem Vormarsch.
