Serie a verteidiger-ranking: diese abwehrspieler schwächeln am 30. spieltag

Der 30. Spieltag der Serie A rückt näher – und mit ihm die alte Leidensfrage aller Fantreiber: Wen stelle ich hinten rein, wen lasse ich draußen? Die Antwort liefert ein Blick auf die Match-ups. Denn während Federico Dimarco und Tomoriaufgrund ihrer Form und der Gegner fast schon Pflicht sind, drohen anderen prominente Namen ein Debakel.

Die bank-alarm-liste: vier abwehrspieler, die jetzt ruhen sollten

Sebastian Walukiewicz (Cagliari) bekommt es mit Kvicha Kvaratskhelia zu tun – ein Duell, das selbst Top-Verteidiger in die Knie zwingt. Der Pole kassierte in den letzten drei Heimspielen sieben Gegentore, gegen Napoli wird es nicht besser. Wer ihn trotzdem aufstellt, riskiert ein rotes San-Siro-Fieber.

Gleiches gilt für Albiol und Nelsson. Der erfahrene Spanier muss auswärts nach Florenz, wo Beltran und Colpani derzeit jeden Zwischenraum ausnutzen. Nelsson lauert mit Galatasaray auf den Europa-League-Showdown – doch vorher gastiert er mit Genoa bei Atalanta, die in Bergamo in dieser Saison 37 Tore schossen. Ein Scoring-Booster für Zapata- und Lookman-Besitzer, ein Albtraum für den dänischen Innenverteidiger.

Den vierten Strohhalm zieht Dossena (Verona). Gegen Lautaro und Thuram hat er in der Vorbereitung 0:4 verloren, das Rachpotential ist hoch. Doch auch Inter lauert auf Revanche für die 1:2-Pleite im Hinspiel. Wer Dossena jetzt noch drin lässt, spielt Russisch-Roulette mit seinem Kapitän.

Die heimlichen geheimwaffen: drei unterschätzte rückennummern

Die heimlichen geheimwaffen: drei unterschätzte rückennummern

Während alle über Bremer und Mancini reden, schlummert Wertpotential bei Ramon (Monza). Der Brasilianer traf in den letzten vier Spielen zweimal per Kopfball – und bekommt es mit Empoli zu tun, das nur 22 Prozent der Standards verteidigt. Eine Einladung für Luftnummer-Experten.

Bisseck (Inter) ist der neue Darmstädter der Liga: unscheinbar, aber effizient. In 450 Minuten kassierte er kein einziges Gegentor, dazu kam ein Assist gegen Salzburg. Gegen Fiorentina darf er von der Bank springen – und könnte für 4,5 Millionen den entscheidenden Punkt liefern.

Das dritte Schlupfloch heißt Ostigard (Napoli). Der Norweger spielt sich nach der Winterpause in die Startelf und traf in den letzten drei Partien zweimal. Cagliari kassierte in den letzten fünf Heimspielen 13 Gegentore – ein offenes Tor für Ostigard, der bei 3 % Besitzerquote noch kaum jemandem auf dem Radar steht.

Die entscheidende statistik

Die entscheidende statistik

Die Wahrheit liegt in den Zahlen: Teams, die in den letzten fünf Spieltagen mehr als 12 Tore kassierten, haben in der Rückrunde nur zu 19 % clean sheets gehalten. Cagliari, Verona und Empoli gehören zu dieser Gruppe – wer hier verteidigt, verteidigt gegen den Strom. Die Serie A ist kein Kindergeburtstag, sondern ein Schachspiel mit offenen Karten. Und die liegen jetzt auf dem Tisch.