Serena williams' vermächtnis: wer folgt der tennis-ikone?
Oviedo – Die Welt des Sports hält den Atem an: Wer wird die Fußstapfen von Serena Williams im prestigeträchtigen Princess of Asturias Award für Sport treten? Die Entscheidung fällt bereits am Mittwoch, dem 3. Juni, und verspricht, ein aufregendes Kapitel in der Geschichte dieses renommierten Preises zu schreiben.

27 Kandidaten kämpfen um die auszeichnung
Serena Williams, eine Legende des Tennis mit 73 Titeln im WTA-Kreis, darunter 23 Grand-Slam-Erfolge, kehrt nach einer vierjährigen Pause im Juni bei den WTA 250-Turnieren in Queen's wieder auf die Plätze zurück. Ihre außergewöhnliche Karriere, ihre unbändige Wettbewerbsmentalität und ihr unermüdlicher Einsatz für Gleichberechtigung haben sie zur würdigen Preisträgerin gemacht. Doch nun winken 27 Kandidaten aus 12 verschiedenen Nationen die Chance, ihr sportliches Vermächtnis fortzusetzen.
Das Gremium, das unter der Leitung von Teresa Perales tagte, begann bereits am Dienstag mit den Beratungen. Die Auswahl ist alles andere als einfach, denn die Konkurrenz ist groß. Neben Lindsey Vonn, den All Blacks, Eliud Kipchoge und den Gebrüdern Gasol, die in der Vergangenheit bereits mit dem Preis geehrt wurden, gibt es zahlreiche weitere herausragende Athleten, deren Leistungen eine besondere Würdigung verdienen.
Die Jury setzt sich aus hochkarätigen Persönlichkeiten zusammen, darunter Juan Ignacio Gallardo (MARCA), Teresa Bernadas, Joaquín Folch-Rusiñol, José Félix Díaz, Andrea Fuentes, Patricia García, Santiago Nolla, Jennifer Pareja, Alberto Suárez, Joan Vehils und Theresa Zabell. Ihre Expertise und Leidenschaft für den Sport werden entscheidend sein, um den würdigen Preisträger zu ermitteln.
Die Verleihung des Princess of Asturias Awards für Sport ist der sechste von insgesamt acht prestigeträchtigen Preisen, die jährlich von der Fundación Princesa de Asturias vergeben werden. Bereits zuvor wurden die Auszeichnungen in den Bereichen Kunst (Patti Smith), Kommunikation und Humanwissenschaften (Studio Ghibli), wissenschaftliche und technische Forschung (David Klenerman, Shankar Balasubramanian und Pascal Mayer), internationale Zusammenarbeit (Global Seed Vault Svalbard) und Sozialwissenschaften (Timothy Garton Ash) verliehen. Die Preisverleihung selbst findet im Oktober im Teatro Campoamor in Oviedo statt und verspricht, ein unvergessliches Ereignis zu werden.
Die diesjährige Ausschreibung verzeichnete insgesamt 363 Nominierungen aus 67 Nationen, was die globale Bedeutung des Princess of Asturias Awards für Sport unterstreicht. Die Gewinner dürfen sich auf eine Reproduktion einer Joan Miró-Skulptur, 50.000 Euro und eine Urkunde freuen. Der Preis ist mehr als nur eine Anerkennung; er ist ein Symbol für sportlichen Erfolg, Fairplay und die Werte, die den Sport so besonders machen.
