Sensation in linz: unerfahrene tagger schaltet badosa aus!
Ein Schock für Paula Badosa, ein Triumph für die junge Lilli Tagger! Die 18-Jährige aus Österreich hat im Duell der Wild Cards die ehemalige Top-Spielerin in Linz überraschend deutlich bezwungen und damit Badosas letzte Hoffnung auf die Qualifikation für Roland Garros zunichte gemacht.

Die überraschung des turniers: wer ist lilli tagger?
Lilli Tagger, die aktuell auf Platz 117 der Weltrangliste notiert ist (zuletzt sogar Platz 108!), hat im steirischen Publikum eine beeindruckende Vorstellung gezeigt. Gegen die als Nummer 102 geführte Badosa, die einen Wild Card erhalten hatte, präsentierte sie sich als die klar stärkere Spielerin. Das Ergebnis: 6:4 und 7:6(2). Ein Resultat, das im Tenniszirkel für Aufsehen sorgt.
Badosa, die kürzlich noch bei den WTA 500-Turnieren in Charleston bis in die Viertelfinals vorgedrungen war, hatte mit dem druckvollen Spiel der jungen Österreicherin offensichtlich große Probleme. Sie kämpfte zwar verbissen, zeigte aber ungewohnt viele Fehler. Ein 4:0 Rückstand im zweiten Satz und eine vergebliche Rettung gegen Taggers Matchball zeigten, wie unter Druck Badosa geriet.
Francesca Schiavone, die italienische Tennislegende, verfolgte das Match aufmerksam vom Spielfeldrand. Ihr Blick verriet wohl auch die Überraschung über das Auftreten der jungen Tagger. Die Österreicherin, von Pol Toledo trainiert, demonstrierte eine bemerkenswerte Reife und taktische Klugheit. Ein besonders Augenmerk sollte man auf ihren einhändigen Rückhand legen – eine Technik, die im modernen Tennis immer seltener zu sehen ist.
Die Niederlage in Linz bedeutet für Badosa, dass sie nun die Qualifikation für Roland Garros verpassen wird. Sie wird nächste Woche in Rouen ein weiteres Turnier mit Wild Card-Startrecht in Angriff nehmen, um ihre Form zu finden und den Rückschlag zu verdauen. Doch heute gehört der Sieg Lilli Tagger, die mit ihrem Auftritt bewiesen hat, dass man auch als junge Wild Card im Tennis große Erfolge feiern kann. Der Sieg in Linz ist nicht nur ein sportlicher Erfolg, sondern auch ein Zeichen für die Zukunft des österreichischen Tennissports.
