Schwerer start für granollers in der european league hauptrunde – elverum zu stark

Enttäuschender auftakt für fraikin bm granollers

Der spanische Vertreter Fraikin BM Granollers erlebte einen denkbar schlechten Start in die Hauptrunde der European League. Die Mannschaft von Trainer Antonio Rama unterlag dem norwegischen Team Elverum Handball mit einem deutlichen Ergebnis von 37:28. Die Katalanen fanden im Spiel kaum Zugriff und zeigten sich von Beginn an durch zahlreiche Ballverluste geschwächt.

Frühe ballverluste und schwächen vom siebenmeterpunkt

Frühe ballverluste und schwächen vom siebenmeterpunkt

Schon in den ersten Minuten des Spiels offenbarte Granollers deutliche Schwächen. Fünf Ballverluste in den ersten vier Minuten und eine mangelnde Treffsicherheit vom Siebenmeterpunkt prägten einen holprigen Beginn. Im Tor der Gäste zeigte Pau Panitti jedoch eine starke Leistung und konnte mit drei wichtigen Paraden zunächst den Rückstand begrenzen (2:2, 5. Minute).

Rickard frisk als entscheidender faktor

Rickard frisk als entscheidender faktor

Doch der norwegische TorhüterRickard Frisk konterte prompt und entwickelte sich zu einem unüberwindbaren Hindernis für die Granollers-Angriffe. Seine Paraden ermöglichten Elverum, schnell in Führung zu gehen (6:3, 8. Minute). Ein weiterer Ballverlust der Gäste führte zu einem Treffer von Kevin Gulliksen, der bereits seinen vierten Treffer erzielte und Antonio Rama zu einer Auszeit zwang (7:3, 9. Minute).

Taktische anpassungen bringen nur kurzzeitig erfolg

Die Auszeit brachte eine kurze Reaktion der Gäste, angeführt von Pablo Urdangarín, der mit einem 0:2-Lauf den Rückstand verringerte. Doch Frisk war weiterhin zur Stelle und vereitelte weitere Aufholversuche (8:5, 14. Minute). Elverum nutzte die Fehler der Gäste konsequent aus und baute seine Führung durch schnelle Konter aus (12:7, 21. Minute). Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit zeigten die Katalanen eine deutliche Disanzierung vom Spielgeschehen.

Dominanz von elverum in der ersten halbzeit

Die Ballverluste häuften sich – insgesamt 13 bis zur Halbzeitpause – und nur dank der Leistungen von Panitti verhinderte Granollers einen noch höheren Rückstand. Frisk beendete die ersten 30 Minuten mit einer beeindruckenden Fangquote von 45%, wodurch das Spiel für seine Mannschaft bereits frühzeitig entschieden schien (20:10).

Entscheidender lauf zu beginn der zweiten hälfte

Jede Hoffnung auf eine Wende der Gäste wurde zu Beginn der zweiten Hälfte zunichte gemacht. Ein 3:0-Lauf ermöglichte Elverum, seinen Vorsprung auf 13 Tore auszubauen (25:12, 37. Minute). Ein kurzzeitiger 0:3-Lauf der Gäste gab ihnen noch einmal etwas Hoffnung, doch Elverum antwortete umgehend mit einem 2:0-Lauf. Rama reagierte erneut mit einer Auszeit (28:16, 43. Minute).

Verbesserte defensive und verkürzter rückstand

Granollers zeigte in den Schlussminuten eine verbesserte Defensivleistung und stellte eine 5:1-Deckung auf, die den norwegischen Angriff vor Probleme stellte. Die Gäste konnten in der Schlussphase den Rückstand noch etwas verkürzen und das Ergebnis auf 37:28 stellen.

Spielstatistik

Elverum Handball (20+17)Fraikin BM Granollers (10+18)
Frisk, Gulliksen (11), Matic (4), Gjerdalen (5), Jakobsen Stranden (1), Berg (1), Solost (2), Toft (1), Johansen, Pedersen, Bórisson (1), Máthé (3), Lukács (5,3p), Sogaard, Solheim (3)Panitti (Krivokapic), Franco (3p), Urdangarín (5), Reguart (2), Freitas (1), Figueras (5), Guijarro (5), Fischer, Deumal, Fis (4), Povill, Armengol, Domingo (1), Castillo (2), Pinheiro

Schiedsrichter: Bartosz Leszczynski und Marcin Piechota (Polen)
Ausschlüsse: Matic und Jakobsen Stranden (Elverum), Castillo, Fis (2) und Fischer (Granollers)