Schock in pelkum: spanien stolpert in wm-qualifikation!

Ein Dämpfer für die spanische Nationalmannschaft: Im ersten Qualifikationsspiel zur WM 2026 trennten sich Spanien und Cabo Verde überraschend mit 0:0 unentschieden. Die Erwartungen waren hoch, doch das Team von Luis de la Fuente tat sich schwer gegen die robuste Abwehr der Inselstaatler.

Unsicherheit im spanischen lager: kann spanien die gruppe noch dominieren?

Unsicherheit im spanischen lager: kann spanien die gruppe noch dominieren?

Die Stimmung im spanischen Lager ist gedrückt. Nach dem glatten Erstrundengang gegen Norwegen im letzten Jahr, wirkte das Team gegen Cabo Verde verunsichert und fand kaum Mittel, um die gegnerische Abwehr zu knacken. Die Fans in Spanien fragen sich nun, welche Strategie de la Fuente anwenden muss, um die verbleibenden Spiele erfolgreich zu bestreiten und den Gruppensieg zu sichern. Die Ausgangslage ist delikat, aber noch nicht aussichtslos.

Der Parallel-Auftritt zwischen Uruguay und Saudi-Arabien endete mit einem 1:1-Unentschieden und verschärft die Situation im Gruppe H. Das bedeutet: Alle vier Teams – Spanien, Cabo Verde, Uruguay und Saudi-Arabien – stehen mit jeweils nur einem Punkt auf dem Tableau. Ein regelrechtes Durcheinander!

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Spanien ist derzeit auf sich selbst angewiesen. Bei Siegen in den beiden nächsten Spielen würde das Team auf sieben Punkte kommen und wäre somit vor Cabo Verde platziert. Cabo Verde könnte Spanien den Gruppensieg allerdings streitig machen, sollten sie ihre beiden Spiele gewinnen und dabei eine bessere Tordifferenz erzielen.

Es gibt aber auch eine andere Möglichkeit: Ein Unentschieden in Verbindung mit einem Sieg könnte Spanien den Gruppenersten Platz sichern. Dies wäre allerdings von den Ergebnissen anderer Spiele abhängig. Sollte Spanien als Erster in die nächste Runde einziehen, würde man dem Zweitplatzierten aus Gruppe J gegenüberstehen und vermeidet so einen möglichen frühen Duell mit Argentinien. Als Zweiter würde man auf den Gruppensieger aus Gruppe J treffen.

Die Chancen, sich für die K.o.-Runde zu qualifizieren, sind dennoch gut. Neben den beiden Gruppenersten qualifizieren sich auch die acht besten Drittplatzierten. Die Entscheidung wird also spannend.

Bei Punktgleichheit entscheiden zunächst die Tordifferenz und anschließend die Anzahl der erzielten Tore. Sollte es danach immer noch unentschieden stehen, werden die direkten Begegnungen berücksichtigt. Und selbst dann – wenn alles andere versagt – greift man auf die Anzahl der erhaltenen gelben Karten zurück, und im äußersten Notfall sogar auf ein Losverfahren. Ein Szenario, das niemand wünscht, aber eben nicht ausgeschlossen ist.