Juve räumt die abwehr: nur kalulu und kelly sind sicher

Die Juventus schickt sich an, ihre gesamte Viererkette neu zu erfinden. Wer hinten links und rechts steht, ist offen – nur Pierre Kalulu und Dean Huijsen Kelly dürfen sicher sein, dass sie in Turin bleiben. Alle anderen Verteidiger sind verhandelbar, der Torwart wird getauscht, der Innenblock demontiert.

Der torwart-thriller: martínez oder vicario?

Der Plan lautet: Schluss mit der Provinzposse. Emiliano Martínez von Aston Villa ist die Nummer eins, aber seine Ablöse liegt bei 40 Millionen Euro – plus astronomisches Gehalt. Die Bianconeri zögern, also schiebt sich Guglielmo Vicario vom Tottenham in den Fokus. Günstiger, italienisch, erfahren. Noch ist nichts entschieden, aber die Zeit drängt: In zehn Tagen muss Giovanni Carnevali zehn Millionen Einnahmen nachweisen, sonst droht der nächste UEFA-Streit.

Bremer lässt sich für 40 millionen locken

Bremer lässt sich für 40 millionen locken

Gleison Bremer trainiert gerade mit Brasilien für die Copa, doch sein Kopf ist in Turin – und ein Stück weg. Die Juve verlangt 40 Millionen, der Innenverteidiger will endlich Titel gewinnen. Kim Min-jae und Riccardo Calafiori sind heiße Kandidaten, aber beide kosten wieder Geld, das die Agnelli-Bank gerade nicht locker macht. Die Lösung: Bremer geht erst, wenn der Nachfolger feststeht. Dominoeffekt mit Risiko.

Links hinten und rechts hinten: abgänge garantiert

Andrea Cambiaso könnte wegen einer Plusvalenza verkauft werden, Juan Cuadrado ist Geschichte. Links setzt Spalletti auf Emerson Palmieri, den er schon bei der Nazionale einsetzte. Daneben flirten die Juve-Späher mit John Stones, der nach neun Jahren bei Manchester City freie Fahrt hat, und mit Djed Spence, dem athletischen Chaos-Joker von Tottenham. Cabal zieht es in die Premier League, für Gatti prüft Napoli ein Angebot – Allegri will ihn, Spalletti nicht so sehr.

Die rechnung am ende

Die rechnung am ende

Neuer Keeper, neue Kette, neue Mentalität: die Juve jagt 2025 den Titel, muss aber vorher den Kader verkaufen, um ihn neu zu kaufen. Eine Quadratur des Kreises, die nur aufgeht, wenn sich genug Vereine finden, die Bremer und Co. tatsächlich für die geforderten Summen nehmen. Die Frist tickt – und der Sommer wird heiß.