Schock in der nordischen welt: carl für 18 monate gesperrt!
Ein Erdbeben erschüttert den deutschen Langlauf-Sport: Victoria Carl, frischgebackene Olympia-Siegerin von 2022, wurde von der NADA für 18 Monate gesperrt. Der Grund: ein positiver Dopingtest auf Clenbuterol. Die Nachricht trifft die Sportwelt und die Fans wie ein Schlag.

Die details des falls: was wirklich geschah
Die 30-jährige Carl wurde im Frühjahr 2025 außerhalb des Weltcups positiv getestet. Die Substanz Clenbuterol, die primär zur Behandlung von Atemwegserkrankungen eingesetzt wird, ist im Sport streng verboten. Carl selbst gab an, das Medikament auf ärztliche Anweisung zur Linderung von Hustenanfällen eingenommen zu haben, ohne die verbotene Substanz zu kennen. Ein trauriger Irrtum, der nun gravierende Konsequenzen hat.
Die Sperre gilt rückwirkend und endet am 25. November 2026. Damit verpasst sie nicht nur die Olympischen Winterspiele in Italien, sondern steht auch für die WM-Saison 2026/27 vor einem ungewissen Comeback. Ob sie bis dahin wieder auf die Strecken zurückkehren kann, hängt von einem möglichen Einspruch beim CAS ab, den sowohl Carl, der Deutsche Skiverband (DSV) als auch die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) einlegen könnten. Das Urteil ist derzeit noch nicht rechtskräftig.
Die NADA hatte zunächst einen Sanktionsvorschlag über zwei Jahre erlassen, der nun durch die 18-Monats-Sperre abgemildert wurde. Ein Lichtblick für die Thüringerin, die sich nach den Strapazen der Olympia-Saison 2022 mit voller Kraft auf die nächste Saison vorbereitet hatte.
Das Team um Teamchef Peter Schlickenrieder zeigte sich dennoch beeindruckt: „Es ist faszinierend, wie intrinsisch motiviert sie ist. Wie sie sich kleine Ziele setzt oder wieder etwas findet, woran sie sich hochzieht.
