Schjelderup für 20 mio. euro: barça hat seinen preis

Der Markt hat gesprochen. Andreas Schjelderup kostet 20 Millionen Euro – das ist die Summe, mit der Benfica Lisboa den 21-jährigen Norweger bewertet, und genau diese Zahl kursiert seit heute in den Planungsbüros des FC Barcelona. Das portugiesische Blatt Record hat sie öffentlich gemacht. Deco hatte sie längst im Kopf.

Warum schjelderup plötzlich auf barcelonas radar erscheint

Die Ausgangslage ist simpel: Der Barça will die linke Außenbahn verstärken, auf der Raphinha seit Monaten nahezu allein regiert. Der erste Wunschkandidat war Marcus Rashford – und bleibt es wohl auch. Nur hat Manchester United keinerlei Interesse daran, den vereinbarten Kaufpreis von 30 Millionen Euro zu verhandeln. Kein Entgegenkommen, keine Flexibilität. Zumindest im Moment nicht.

Also dreht sich das Transferkarussell weiter. Schjelderup ist ein anderer Typ als Rashford – jünger, noch formbar, mit einem Profil, das eher in die Kategorie Zukunftsinvestition fällt als in die Kategorie sofortige Verstärkung. Trotzdem: 79 Pflichtspiele für Benfica, 12 Tore, 12 Vorlagen, A-Nationalspieler für Norwegen – das ist kein Versprechen mehr, das ist bereits eine Bilanz.

Die zahl, die deco jetzt kennt

Die zahl, die deco jetzt kennt

Schjelderups Vertrag läuft bis Juni 2028. Benfica sitzt also am längeren Hebel und kann es sich leisten, nicht unter 20 Millionen zu gehen. Genau diese Summe deckt sich mit den Bewertungen der einschlägigen Transferportale – kein Aufschlag, kein Abschlag, ein Preis, der Realität widerspiegelt. Zehn Millionen weniger als Rashford. Für einen Spieler, der sieben Jahre jünger ist.

Deco weiß jetzt, was er zahlen müsste. Was er noch nicht weiß – oder zumindest noch nicht entschieden hat –, ist, ob Schjelderup der Richtige ist. Die Planung beim FC Barcelona steckt noch in frühen Phasen: Welche Positionen wirklich verstärkt werden, hängt auch davon ab, wer den Verein verlässt. Der Financial Fairplay-Spielraum muss erst geschaffen werden, bevor irgendjemand unterschreibt.

Eines steht fest: Der Preis ist bekannt. Und 20 Millionen für einen 21-jährigen Nationalspieler mit steigender Kurve – das klingt in der heutigen Transferwelt fast schon nach einem Schnäppchen.