Scamacca: roma-comeback rückt näher – atalanta macht druck!
Gianluca Scamacca, der gebürtige Römer, drängt auf eine Rückkehr in die ewige Stadt. Nach Informationen aus Italien hat der Stürmer bereits bei seiner Nationalmannschaft und bei Verantwortlichen der AS Roma sein Interesse an einem Wechsel geäußert. Ob der Deal zustande kommt, hängt jedoch von mehreren Faktoren ab – vor allem von der Preisvorstellung der Bergamoer.
Gasperini-vertrauen und d'amico-connection
Die Sehnsucht des Angreifers nach Rom ist offensichtlich. Er träumt davon, wieder für die Mannschaft zu spielen, für die er schon als Jugendlicher aktiv war, und unter der Leitung von Trainer Gianluca Gasperini zu arbeiten. Die beiden verbindet ein ausgezeichnetes Verhältnis, das sich unter anderem durch Gasperinis Besuch bei Scamaccas Hochzeit vor einem Jahr manifestierte. Ein weiterer Pluspunkt: Der ehemalige Sportdirektor der Nerazzurri, Marco D’Amico, könnte ebenfalls in Rom tätig sein, was die Integration Scamaccas erleichtern würde.
Doch es gibt Haken. Atalanta scheint nicht sonderlich daran interessiert zu sein, den Vertrag mit Scamacca über 2027 hinaus zu verlängern. Der Verein möchte zudem das Gehaltsbudget reduzieren, da der Stürmer mit 3,2 Millionen Euro der Topverdiener im Kader ist. Das bedeutet: Bei einem attraktiven Angebot steht einem Transfer bereits im Sommer nichts im Wege, um einen möglichen Verlust bei Vertragsende zu vermeiden.

Roma priorisiert andere ziele – malen-konkurrenz
Die Roma hat sich der Verpflichtung Scamaccas bisher nicht aktiv angenommen. Die Verantwortlichen haben andere Prioritäten, insbesondere die Suche nach Verstärkungen für die Flügelpositionen. Namen wie Greenwood, Summerville und Pepe werden aktuell intensiv gehandelt. Zudem stellt die hohe Ablösesumme von rund 25 Millionen Euro für einen möglichen Malen-Ersatz ein erhebliches Hindernis dar. Die Roma zögert, diese Summe für einen Backup auszugeben.
Die Situation ist komplex: Scamacca ist sich bewusst, dass er hinter Malen in der Hierarchie stehen würde, sieht aber in den vielfältigen taktischen Möglichkeiten von Gasperini und den zahlreichen Spielen in drei Wettbewerben ausreichend Chancen für Einsatzzeiten. Nach einer schwierigen zweiten Saisonhälfte in Bergamo, in der Krstovic ihm den Platz weggenommen hat, möchte der 27-Jährige nun wieder regelmäßig zum Erfolg beitragen.
Sollte die Roma ihre Prioritäten anpassen und sich doch noch für Scamacca entscheiden, könnte der Weg frei werden, um Dovbyk zu verabschieden. Die Suche nach einem Nachfolger für den Ukrainer wird bereits intensiv vorangetrieben, sowohl in Italien als auch im Ausland.
Die Entscheidung liegt nun bei den Verantwortlichen der AS Roma. Ob sie bereit sind, die geforderte Summe für den ehemaligen Jugendspieler zu investieren, bleibt abzuwarten. Ein Transfer von Gianluca Scamacca zur Roma ist zwar nicht ausgeschlossen, aber keineswegs in Stein gemeißelt.
