Sinner patzt: cerundolo schlägt top-favoriten in fünf sätzen!

Paris – Schock in Roland Garros! Jannik Sinner, der unangefochtene Favorit auf den Titel, ist am Dienstag überraschend in der zweiten Runde an Juan Manuel Cerundolo gescheitert. Ein Match, das sich am Ende in ein dramatisches Gedächtnisspiel verwandelte, das die Tenniswelt in Atem hält.

Die vorgeschichte: ein routinemäßiger sieg schien unausweichlich

Bis zum späten Nachmittag schien alles nach dem Buch zu laufen. Sinner dominierte das Geschehen, gewann die ersten beiden Sätze souverän mit 6:3 und 6:2. Auch im dritten Durchgang übernahm er die Kontrolle und führte bereits mit 5:1. Ein Handshake schien nur noch Formsache. Doch dann kippte die Partie auf bizarre Weise.

Krämpfe und Schwindel plötzlich plagten den Südtiroler. Ab diesem Moment verlor Sinner die Kontrolle, verlor 15 Punkte in Folge und musste den Satz noch unnötig abgeben. Cerundolo, der Argentinier, roch seine Chance und griff entschlossen an.

Die medizinische Pause vor dem vierten Satz konnte Sinner nicht erleichtern. Er wirkte angeschlagen, musste sich immer wieder abstützen. Cerundolo nutzte seine Chance reiflich und gewann den Satz klar mit 6:1. Auch im Entscheidungssatz ließ er nicht locker und sicherte sich den Sieg mit 6:1. Ein 5:36 Stunden langes Drama, das die Zuschauer sprachlos zurückließ.

Die konsequenzen: offen für die konkurrenz

Die konsequenzen: offen für die konkurrenz

Für Sinner, der zuvor 18 Sandplatzmatches in Folge gewonnen hatte – darunter die Turniere in Monte-Carlo, Madrid und Rom – ist das Aus in Paris ein herber Schlag. Die bisherige Siegesserie ist gerissen, und die Konkurrenz, allen voran Alexander Zverev, atmet auf. Das Feld ist nun frei für ein neues Kapitel in Roland Garros.

Die Frage, die sich nun stellt: Was war die Ursache für Sinner's plötzlichen Zusammenbruch? War es eine Überanstrengung, eine Magen-Darm-Erkrankung oder vielleicht doch eine psychische Blockade? Die Antwort wird die Tenniswelt noch lange beschäftigen. Eines ist jedoch sicher: Dieser Tag wird als einer der größten Überraschungen in der Geschichte der French Open in die Annalen eingehen.