Magnier triumphiert: sprinter sichert sich dritten etappensieg und punktetrikot im visier!
Pieve di Soligo – Ein furioser Auftritt von Paul Magnier! Der Franzose vom Soudal Quick-Step entschied heute die 18. Etappe des Giro d'Italia für sich und feierte damit den dritten Etappensieg dieser Rundfahrt. Damit untermauert er seine Ambitionen im Kampf um das begehrte Punktetrikot, die Maglia Ciclamino.

Die „mauer“ konnte die sprinter nicht aufhalten
Die Etappe präsentierte sich als vermeintlich schwierige Aufgabe für die Sprinter, insbesondere durch den Anstieg zum Muro di Ca' di Poggio. Doch Magnier und seine Konkurrenten bewiesen, dass die steilen Rampen nicht ausreichten, um die schnellsten Männer des Pelotons entscheidend zu zermürben. Edoardo Zambanini konnte als Zweiter knapp hinter Magnier das Tempo nicht ganz mithalten.
Magnier demonstrierte einmal mehr seine Sprinterstärke und taktische Finesse. Er positionierte sich perfekt im Finale und setzte zum entscheidenden Angriff an, als es darauf ankam. Das Ergebnis: ein klarer Sieg und ein weiterer wichtiger Schritt Richtung Maglia Ciclamino. Die Konkurrenz muss sich warm anstrengen, will sie Magnier in dieser Disziplin noch abfangen.
Ein Blick auf die Hinterbühne: Während Magnier auf dem Siegertreppchen stand, klagte Rutsch weiterhin über Magen-Darm-Beschwerden. „Das ist kein Fußball“, kommentierte er seine Situation, was die Strapazen des Rennens unterstreicht. Valgren offenbarte zudem seinen ungewöhnlichen Glücksbringer, der von seinem Sohn gefertigt wurde – ein Beweis dafür, dass auch im Profisport der Glaube an Glücksbringer seinen Platz hat. Und wer die skandinavischen Fahrer beim Giro d'Italia genauer beobachtet, entdeckt spannende Geschichten abseits der großen Rennen.
