Sauberkeit in italien: ita findet kein doping!
Ein Paukenschlag aus den Alpen: Die Internationale Dopingagentur (ITA) konnte bei den Olympischen Winterspielen in Mailand und Cortina d’Ampezzo keinen einzigen Fall von Doping feststellen. Die Ergebnisse sind umso bemerkenswerter, da die Kontrollen umfangreicher waren als je zuvor – und übertrafen sogar die bei den Spielen in Peking.

Mehr tests, gleiche ergebnisse
Die ITA veröffentlichte ihren Abschlussbericht, der zeigt, dass von insgesamt 1848 Athletinnen und Athleten beeindruckende 63 Prozent getestet wurden. Dabei wurden 3053 Proben (Urin und Blut) analysiert, ohne dass ein positives Ergebnis festgestellt wurde. Das ist ein deutlicher Kontrast zu den Winterspielen in Peking vor vier Jahren, wo von 1600 Athleten 55 Prozent getestet wurden und gleich vier Dopingvergehen ans Licht kamen. Der Fall um die russische Eiskunstläuferin Kamila Walijewa, die mit 15 Jahren positiv auf Trimetazidin getestet wurde, war damals ein dunkler Fleck auf den Spielen.
Team Deutschland gehörte erneut zu den am häufigsten getesteten Nationen, was zeigt, dass die deutschen Athleten sich den strengen Kontrollen stellen. Die Ergebnisse in Italien lassen jedoch hoffen – ein Zeichen dafür, dass die Anti-Doping-Maßnahmen greifen und die Athleten fair kämpfen.
Die Zahl spricht eine deutliche Sprache: Während in Peking noch vier Athleten positiv getestet wurden, blieb es in Italien komplett sauber. Das ist nicht nur ein Erfolg für die ITA, sondern auch für den gesamten Sport. Es zeigt, dass die Bemühungen um eine dopingfreie Umgebung Früchte tragen. Aber die Wachsamkeit darf nicht nachlassen – die Jagd auf Dopingbetrüger geht weiter.
