Messi's abschied? tränen und zweifel beim abschiedskampf

Ein Abend voller Emotionen in Buenos Aires: Lionel Messi, der Kapitän der argentinischen Nationalmannschaft, könnte sein letztes Länderspiel auf heimischem Boden hinter sich haben. Tränen, ein bewegender Auftritt und die offenen Worte des Trainers lassen die Spekulationen um seine Zukunft bei der WM toben.

Die bombonera bebt – messis abschied naht?

Die Atmosphäre im legendären Bombonera Stadion war elektrisierend, als Argentinien Sambia mit 5:0 besiegte. Doch der Sieg war zweitrangig. Im Mittelpunkt stand Lionel Messi, dessen Auftreten die Fans und Medien gleichermaßen in Aufruhr versetzte. Schon während der Nationalhymnen kämpfte der 38-Jährige sichtlich mit den Tränen – ein Zeichen dafür, dass dieser Abend für ihn eine besondere Bedeutung hatte. Ob es tatsächlich sein letztes Spiel in Argentinien war, scheint nun wahrscheinlicher denn je.

Messi selbst brillierte auf dem Platz und erzielte das zwischenzeitliche 2:0 in seinem 198. Länderspiel, seinem 116. Treffer. Die Fans feierten ihn frenetisch, und die argentinischen Medien waren sich einig: Es war ein Abschied, der in die Geschichte eingehen wird.

Wm-teilnahme: trainer scaloni lässt messi im ungewissen

Wm-teilnahme: trainer scaloni lässt messi im ungewissen

Die Frage, ob Messi bei der Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko mitwirken wird, hängt weiterhin in der Schwebe. Trainer Lionel Scaloni ließ ihn auf der Pressekonferenz nach dem Spiel bewusst im Ungewissen: „Wenn er kommen möchte, wäre das wieder eine Ehre. Wir haben das Gefühl, dass er immer dabei sein und antreten will; hoffen wir, dass es so kommt und wir das genießen können.“ Ein klares Ja oder Nein gab es nicht, sondern eine Formulierung, die Raum für Interpretationen lässt. Bis zum 11. Mai muss Scaloni eine Liste mit 55 Spielern bei der FIFA einreichen, die dann bis zum 30. Mai auf 26 Profis reduziert wird.

Die Wahrscheinlichkeit, dass Messi dabei sein wird, ist dennoch hoch. Es wäre eine Überraschung, wenn der „La Pulga“ sich dieses Karriere-Highlights entgehen ließe, besonders angesichts der potenziellen Neuauflage des WM-Finals von 2014 gegen Deutschland, sollte es so weit kommen. Argentinien trifft in der Vorrunde auf Algerien, Österreich und Jordanien. Nicolas Otamendi, Verteidiger Argentiniens, brachte es auf den Punkt: „Wir werden dort antreten, um den Titel zu verteidigen. Wie Leo einmal gesagt hat: Die Leute sollen daran glauben, denn wir haben das Zeug dazu.“

Die Fans dürfen nun gespannt sein, ob ihr Idol im Sommer noch einmal auf dem Weltbühne stehen wird. Eines ist sicher: Lionel Messi hat einen bleibenden Eindruck in der Fußballgeschichte hinterlassen – unabhängig davon, ob er an der WM 2026 teilnimmt oder nicht.