Satou sabally verlässt phoenix mercury – finale-heldin sucht mega-vertrag

Satou Sabally war die Konstante in Phoenix’ verrücktem Umbruch, jetzt ist Schluss. Die 27-jährige Berlinerin wird nicht zu den Mercury zurückkehren, die sie erst vor zwölf Monaten aus Dallas geholt und ins Finale geführt haben. Ab 8. April darf sie offiziell verhandeln – und die Summe, die fällig wird, dürfte ihre bisherige Gehaltsschallmauer sprengen.

Ein jahr, 250.000 dollar, ein finale

Saballys Vertrag von 2024 war ein Provisorium. Sie unterschrieb nur für ein Jahr, weil sie auf den neuen Tarifvertrag wartete. Der ist da, und er beschert Top-Spielerinnen nun locker über eine Million Dollar pro Saison. Die Deutsche hat sich diese Gehaltsexplosion selbst erarbeitet: 16,3 Punkte, 5,9 Rebounds, 2,5 Assists im Schnitt, dazu All-Star-Nominierung Nummer drei. Im Play-off lieferte sie 19 Punkte pro Partie ab – mehr als jede Mitspielerin.

Doch der Triumph kostete. In Spiel 3 der Finals kollidierte sie heftig mit A’ja Wilson, zog sich eine schwere Gehirnerschütterung zu. Folge: Absage bei Unrivaled, Ausfall in der WM-Quali in Lyon, fraglicher Status für die Olympiasommer. Weder DBB noch ihr Management lieferten eine klare Diagnose. Die Unsicherheit spielte vermutlich in die Verhandlungen hinein – Phoenix zögerte, Sabally hört stattdessen andere Angebote ab.

Markt ist heiß, sabally ist heißer

Markt ist heiß, sabally ist heißer

Indiana, New York, Seattle – alle drei Klubs haben Cap Space und suchen eine starke Wing, die neben einer primary scorer sofort 20 Punkte mitbringt. Sabally kann sich aussuchen, wohin sie geht. Ihre Priorität: langfristiger Vertrag, medizinischer Staff mit NBA-Niveau und ein System, das ihre Vor- und Nachverteidigung nicht nur toleriert, sondern einfordert. Bei Mercury hatte sie das mit Coach Nate Tibbetts gefunden, doch ohne neue Millionen-Offerte bleibt die Beziehung eine einjährige Affäre.

Phoenix droht der totale Reset. Ohne Griner, ohne Taurasi, nun auch ohne Sabally. Die Franchise muss erneut umdenken, während andere Teams bereits Schlange stehen, um die Deutsche zu verpflichten. Deadline für die finale Entscheidung: 11. April, 15 Uhr Eastern Time. Bis dahin hat Satou Sabally nicht nur ihre Zukunft, sondern auch die Gehaltsobergrenze der Liga neu kalkuliert.