Sancho-déjà-vu: bvb plant spektakuläre rückholaktion ohne ablöse
Kurz vor dem Sommer schlägt Borussia Dortmund ein zweites Mal auf den Mythos ein. Jadon Sancho, 25, Englands ehemaliger Wunderknabe, soll zurück ins Revier – und diesmal kostet er keinen Cent.

Warum der bvb jetzt wieder an sancho denkt
Die Rechnung ist simpel: Leihgeschäft beendet, Vertrag bei Manchester United ausgelaufen, Transferperiode geöffnet. Für Sportdirektor Sebastian Kehl ein gefundenes Fressen. Sport Bild berichtet, dass Niko Kovac bereits in die Planung einbezogen wurde – ein klares Zeichen, dass der Klub nicht nur sondiert, sondern handeln will.
Sancho selbst hat die Signale verstanden. Laut Insidern kann er sich ein Leben im Ruhrpott vorstellen, sogar ein Gehaltsverzicht ist im Gespräch. Für einen Spieler, der einst für 85 Millionen Euro abgewickelt wurde, ein Einknicken, das seine Karriere neu justieren könnte.
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: 137 Pflichtspiele, 50 Tore, 64 Vorlagen in seiner ersten Dortmunder Zeit. Die Chronologie seiner Flucht nach vorne liest sich wie ein Drehbuch: 2017 kam er als Teenager, 2021 gewann er den Pokal, 2024 stand er im Champions-League-Finale – verloren, aber zurück. Nun die mögliche Runde drei.
Aston Villa hat ihn nur auf Abruf. United zahlt weiter Teile seines Salärs, doch ab Juli ist Schluss. Für Dortmund ein Fenster, das sich nur einmal öffnet. Die Frage ist nicht mehr, ob Sancho will, sondern ob der BVB sich erneut auf das Risiko einlässt.
Die Antwort kommt im Sommer – und sie könnte lauter sein als erwartet.
